Die Dienst- und Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Niederau fand coronabedingt im Feuerwehrhaus in Ebensfeld statt. In rekordverdächtiger Zeit wählten die anwesenden Aktiven und – bei der Jahreshauptversammlung auch die älteren Mitglieder – einstimmig ihre neue Führungsgruppe. Während bei der Dienstversammlung nur die 16- bis 64-Jährigen wahlberechtigt waren, in diesem Fall 13 Personen, war es in der anschließenden Hauptversammlung eine Person mehr. So seien die Regelungen, erklärte Bürgermeister Bernhard Storath , der mit Kreisbrandmeister Sebastian Dorsch und Alexandra Friedrich von der Marktgemeinde (Bau- und Feuerwehramt) den Wahlausschuss bildete.

Obwohl die letzte Versammlung der FFW Niederau schon zweieinhalb Jahre zurücklag, ist seit diesem Tag, dem 31. März 2019, nicht viel passiert. Corona bremste das gesellschaftliche Leben der FFW genauso aus wie die Übungen, die sonst gemeinsam mit den Wehren Unterzettlitz, Pferdsfeld und Unterneuses stattfinden. Doch die Stimmung in Niederau sei dennoch gut, der Zusammenhalt im einzigen Verein des Ortes bemerkenswert: „Das spricht für Niederau , dass alles so reibungslos funktioniert“, lobte Bürgermeister Storath, und fügte an: „Es sind auch die kleineren Feuerwehren wichtig, die haben die Kenntnisse vor Ort!“

Dann sprach der Rathaus-Chef einem FFW-Mitglied seinen ganz besonderen Dank aus. Franz Böhmer. Mehr als 30 Jahre stand er im Dienste der FFW Niederau und leitete sie als Erster Vorsitzender . Böhmer stellte sich für die anstehende Wahl nicht mehr zur Verfügung. Auch andere Posten mussten neu besetzt werden.

Das Wahlergebnis (Dienstversammlung): Erster Kommandant   Martin Hirschlein (bisher Jürgen Hirschlein), Stellvertretender Kommandant Karlheinz Ferle (wie bisher); Jahreshauptversammlung: Erster Vorsitzender Jürgen Hirschlein (bisher Franz Böhmer), Stellvertretender Vorsitzender Thorsten Hoydem (bisher Georg Hirschlein), Schriftführerin Tina Böhmer-Senger, Kassier Johannes Böhmer, Kassenprüfer Markus Senger und Marius Raab, Beisitzer Markus Ultsch, Sandra Hoydem und Matthias Zenk. M. Schütz