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Gedenken zum Todestag


Autor: Fränkischer Tag

, Freitag, 03. Juli 2026


Mit einem feierlichen Gedenkgottesdienst wird am Dienstag, 7. Juli, um 18 Uhr in der Kirche St. Martin an den aus dem Ort stammenden Missionar Pater Rudolf Lunkenbein anlässlich seines 50. Todestages erinnert.

Der gebürtige Döringstädter wirkte als Missionar bei den Salesianern Don Boscos in Brasilien und stellte sein priesterliches Wirken unter seinen Primizspruch: „Ich bin zum Dienen gekommen und dafür zu sterben.“

Mit großem Engagement setzte er sich in den 1970er Jahren für die Rechte des indigenen Volkes der Bororo ein. Entschlossen stellte er sich gegen Landraub, Vertreibung und Gewalt, mit denen Großgrundbesitzer den Lebensraum der Indigenen bedrohten.

Sein Einsatz brachte ihn wiederholt in Konflikt mit mächtigen Interessenvertretern. Am 15. Juli 1976 wurde Pater Rudolf Lunkenbein in der Missionsstation Meruri erschossen.

Der Gedenkgottesdienst erinnert an das Lebenszeugnis des Missionars und Märtyrers, dessen Einsatz für Gerechtigkeit, Menschenwürde und die Rechte indigener Völker bis heute nachwirkt.

Domkapitular und Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Erzbistum Bamberg, Martin Emge, der sich intensiv mit der Lebensgeschichte von Pater Lunkenbein befasst hat, wird den Gottesdienst und die Predigt halten.red