Feuerwehr in Lebensgefahr
Autor: Fränkischer Tag
, Freitag, 03. Juli 2026
Wie effektives Löschen ohne Risiko für die Einsatzkräfte funktioniert
In der Nacht auf Mittwoch ist im Lichtenfelser Ortsteil Trieb eine Lagerhalle eines Bestattungsunternehmens vollständig ausgebrannt (wir berichteten).
„Als zum Brand an der Lagerhalle gerufen wurde, rückten mehrere örtliche Feuerwehren und wir aus“, erklärt der Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Lichtenfels, Andreas Leikam, gegenüber unserer Zeitung. Die Halle habe bereits vollständig gebrannt, als die Feuerwehren ankamen.
„Nach einer ersten Begutachtung war uns und den anderen Feuerwehren klar, dass niemand da rein kann. Von außen löschen war unsere einzige Option, da sonst Lebensgefahr für unsere Leute geherrscht hätte“, erklärt Leikam weiter.
Da um die Halle herum andere Industriegebäude und ein Autohaus sind, sei die größte Sorge der Schutz der umliegenden Infrastruktur und Natur gewesen.
„Das wäre sehr aufwendig und langwierig geworden, also wurde das LUF nachgefordert. Es war unsere einzige Möglichkeit, im Gebäude zu löschen, ohne Leute zu gefährden“, sagt Leikam.
Ferngesteuertes Fahrzeug
Das sogenannte LUF 60, ein Lösch- und Unterstützungsfahrzeug, gehört eigentlich der Firma Baur Hermes Fulfilment (BHF) in Altenkunstadt.
Das Fahrzeug ist über Funk ferngesteuert und parkt normalerweise auf einem Stellplatz in direkter Nähe zum Lager von BHF.