Erste Rate für die Sanierung der Fassade ist bewilligt
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Bamberg, Mittwoch, 05. Januar 2022
Noch im Dezember gab es gute Neuigkeiten aus Bayreuth: Die Regierung von Oberfranken hat für die Sanierung der Fassaden der Abteikirche St. Michael St...
Noch im Dezember gab es gute Neuigkeiten aus Bayreuth: Die Regierung von Oberfranken hat für die Sanierung der Fassaden der Abteikirche St. Michael Städtebaufördermittel in Höhe von 6,7 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Diese wurden nun in einer ersten Rate einen Betrag in Höhe von 2 317 500 Euro bewilligt.
Die dadurch möglich gewordene Fassadensanierung trägt maßgeblich zum Fortbestand des weithin sichtbaren, stadtbildprägenden Ensembles der ehemaligen Benediktinerabtei mit der Kirche St. Michael bei, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Bamberg . Die gesamte Klosteranlage ist Teil des Sanierungsgebietes „St. Getreu-Straße“. Nach erfolgreich abgeschlossener statischer Instandsetzung der Kirche konnte bereits im vergangen Jahr mit den Natursteinarbeiten an den Turmfassaden der ehemaligen Abteikirche St. Michael begonnen werden. Die Fertigstellung aller herausfordernden Handwerksarbeiten an den Fassaden ist bis Ende 2023 vorgesehen. Dazu gehören Arbeiten am Natursteinmauerwerk, dem Fassadenschmuck, Fenstern sowie an Putz und Fassung.
Aufgrund des großen Sanierungsstaus, vor allem im letzten Jahrhundert, werden seit 2009 Sanierungsmaßnahmen in einer Vielzahl von Bauabschnitten durchgeführt. Die Gesamtkosten für diese bereits abgeschlossenen und noch bis 2030 vorgesehenen Maßnahmen an der Klosteranlage belaufen sich auf circa 80 Millionen Euro.
Mit der Sanierung der Raumschale sowie der gesamten Ausstattung beginnt in den kommenden Wochen auch die lang ersehnte Restaurierung des Kircheninnenraums. red