Ergreifender „Sonntag der Chöre“
Autor: Fränkischer Tag
, Donnerstag, 17. Sept. 2026
Männergesangverein Cäcilia 1856 Schwürbitz feierte eindrucksvoll sein 170-jähriges Bestehen
Auf 170 Jahre Vereinsgeschichte blickte am Sonntag der Männergesangverein 1856 Schwürbitz zurück. Der älteste Verein von Schwürbitz beziehungsweise der Gesamtgemeinde Michelau feierte das Jubiläum unter dem Motto „Ein Sonntag der Chöre“. Dazu waren mehrere befreundete Chöre zum Mitsingen und Mitfeiern nach Schwürbitz gekommen.
Die Jubiläumsveranstaltung begann mit einer Wort-Gottes-Feier durch Wortgottesdienstleiter Manfred König. König stellte in seiner Predigt das Vereinsjubiläum in den Vordergrund mit den Worten „Die Talente zum Klingen bringen“ nach dem Gleichnis von den anvertrauten Talenten (Schrifttext Matthäus 25, 14-30). Für die musikalische Umrahmung sorgte der Chor „Chorisma“ unter Leitung von Manuela Scherzer.
Sehr viele Gäste da
Nach Frühschoppen und Mittagessen in den Räumlichkeiten des Schützenhauses wurde der Festnachmittag von Manfred König eindrucksvoll moderiert. Erster Vorsitzender Herbert Fleischmann, der das Jubiläumsfest bestens organisiert hatte, begrüßte besonders die teilnehmenden Gesang- und Ortsvereine einschließlich Ehrengäste und Vertreter des öffentlichen und kulturellen Lebens mit den Bürgermeistern Andreas Robisch, Simone Naumann und Michael Stettner, die kirchlichen Vertreter mit Dekan Pfarrer Lars Rebhan und Diakon Andreas Dünisch sowie die Ehrenvorsitzende der Sängergruppe Lichtenfels, Hildegard Weberpals, Manuela Scherzer; außerdem die Vorsitzende der Sängergruppe Lichtenfels, Pia Hempfling, Burkard Neubauer, Vorsitzender des Sängerkreises Coburg-Kronach-Lichtenfels, Schützenmeister Michael Tischler sowie Oswald Kremer als Sprecher der Ortsvereine Schwürbitz.
Der Vorsitzende erinnerte an die Gründung im Jahr 1856, als es weder Radio noch Fernsehen, keine Autos und keinen Strom im Dorf gab. Was es aber schon gab, war die Freude am gemeinsamen Singen und der Wunsch, Menschen durch Musik zusammenzubringen. Und genau dieser Gedanke trägt den Verein bis heute. Der Festnachmittag solle deshalb kein Blick zurück in ein Museum sein, sondern ein lebendiges Fest der Chormusik. So wolle man wunderbare Chöre hören und auf eine gemeinsame Geschichte zurückblicken, verdiente Sänger ehren und miteinander schöne Stunden verbringen.
Bedeutung in der Gemeinde