Nach Ende des zweiten großen Tagesordnungspunktes der Gemeinderatssitzung leerte sich der Saal bis auf wenige Besucher . Dabei ging es nun um das Freibad Aquarena. Nachdem in der Sitzung Ende März beschlossen wurde, es in dieser Saison auf jeden Fall zu öffnen, ging es jetzt um die damals bereits angekündigte Änderung der Gebührensatzung.

„Aufgrund der notwendigen Anpassungen der Öffnungszeiten und zur Deckung der Corona-Mehrkosten ist eine Anhebung der Preise nötig“, so Bürgermeister Michael Senger. Der Entwurf sah vor, dass der Eintrittspreis für Besucher ab 15 Jahren von vier auf fünf Euro steigt, für Kinder ab sechs Jahren von 2,50 auf drei Euro. Nicht angeboten werden sollen Dauer- und Zwölferkarten. Die Bezahlung und Buchung soll hauptsächlich über ein Onlinesystem stattfinden. Personen, die kein Internet nutzen können, bekämen auch direkt am Schwimmbad die Möglichkeit, zu bezahlen.

Über die Preise und Öffnungszeiten im Schichtsystem wurde länger diskutiert. Insbesondere die Frage, ob denjenigen, die nur für eine Stunde zum Schwimmen kommen möchten, nicht ein Sonderpreis angeboten werden soll, war dabei Thema. Am Ende wurden die neuen Preise wie vorgeschlagen beschlossen, lediglich eine Ermäßigung für Besitzer der Ehrenamtskarte wurde hinzugefügt. Favorisiert wird bei der Öffnung ein Zweischichtsystem mit einer einstündigen Pause dazwischen zur Reinigung. Die Badezeit pro Besuch würde somit bei voraussichtlich vier Stunden liegen. jm