Die Stadt auf dem Staffelberg
Autor: Fränkischer Tag
, Donnerstag, 17. Sept. 2026
Zu einer etwas ungewöhnlichen Stadtführung laden die beiden Bad Staffelsteiner Vereine Kultur- und Freizeitfreunde sowie Kulturinitiative gemeinsam ein, am Samstag, 19. September, unter Leitung von Toni Köcheler und Charly Müller.
In den beiden letzten Jahrhunderten vor Christi Geburt befand sich auf dem „Berg der Franken“ Frankens nördlichstes „Oppidum“. So bezeichneten die Römer stark befestigte, stadtähnliche keltische Siedlungen von überregionaler Bedeutung. Gut 2800 m umfasste der Wall- und Mauergürtel, der eine Großsiedlung von 52 Hektar, mit einer akropolis-ähnlichen Oberstadt auf dem Hochplateau, umschloss. Auch heute noch sind beeindruckende Reste erkennbar, die vor wenigen Jahren von dem Archäologen Schußmann geleitete wissenschaftliche Grabung am Westtor (Maintal-Seite) erbrachte spektakuläre Erkenntnisse, ein „Zangentor“ gewaltigen Ausmaßes insbesondere. Die relativ leichte Wanderung, für die allerdings gutes Schuhwerk empfohlen wird, dauert gut drei Stunden, natürlich mit Einkehr an der Staffelbergklause. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz oberhalb von Romansthal. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Die Veranstaltung ist kostenlos. red