Die neue Hautarztpraxis ist eine Bereicherung für die Region
Autor: Fränkischer Tag
, Mittwoch, 21. Oktober 2026
Eine Facharztpraxis unter der Leitung von Anne Muffel, wurde in Mitwitz eröffnet. Anne Muffel ist in Jena geboren. Sie hat dort studiert und war zunächst als Assistenzärztin in Gera tätig. Nun wechselte sie im Alter von 39 Jahren von Sonneberg nach Mitwitz.
Haut- und Geschlechtskrankheiten möchte die Ärztin hier behandeln. Sie sagte, sie habe bei der Realisierung des zunächst geplanten Vorhabens kräftige Unterstützung erfahren. Bei einer Anfrage nach dem Standort habe sich Bürgermeister Oliver Plewa begeistert gezeigt, denn mit einer solchen Praxis werde der Markt Mitwitz aufgewertet und erhalte ein Plus an Attraktivität.
Auch die Gemeinderäte seien einhellig dieser Meinung gewesen und stimmten der Umsetzung verschiedener Maßnahmen zu.
Nachdem die Alte Schule sich als Möglichkeit zur Praxiseröffnung herauskristallisiert hatte, galt es, die ehemaligen Schulräume umzugestalten. Möglich wurde dies unter anderem durch die Zusage des Diakonievereins , der dort noch eine Bücherei und eine Generationenbegegnungsstätte betrieb. Der Verein stimmte einem Umzug ins Gemeinschaftshaus zu und öffnete somit die Türen für dieses Projekt.
Etwa 350.000 Euro und auch 70.000 Euro Zuschuss wurden als Vorleistung fällig, weil die Zulassung für den Standort zunächst noch offen war, die etwas später aber erteilt wurde. Aktive Unterstützung erfuhr das Projekt auch vom Landkreis Kronach. Im Landratsamt war man über eine Arztansiedlung sehr erfreut. Entstanden ist so schließlich nach einem straffen Zeitplan von März bis Oktober die Praxis mit drei Sprechzimmern, einem Operationsraum und einem Labor. Geräumig und hell ist das Erscheinungsbild. Die Praxisräume bieten alles, was zum Betrieb notwendig ist.
In der Begrüßung zur Eröffnungsfeier sagte Anne Muffel, dass sie schon zu Schulzeiten überlegt habe, Ärztin zu werden – oder zur Müllabfuhr zu gehen. Das Ergebnis ihres Nachdenkens sei ja nun offenkundig, scherzte sie. Ein herzliches Dankeschön richtete sie an den Markt Mitwitz für das Schaffen dieser Möglichkeit.
Dank zollte sie zudem dem Architekten und Planer, denn es habe auch schwierige Momente gegeben, die es zu bewältigen galt.