Bewegender Fall im „Gottesgarten“
Autor: Fränkischer Tag
, Mittwoch, 21. Oktober 2026
Hauptkommissar Voss bekommt im Franken-„Tatort“ eine neue Kollegin an seine Seite
Beim „Tatort“sind die Ermittler oft ein über viele Jahre eingespieltes Team. Wenn jemand Neues dazukommt, ist es für die Zuschauerinnen und Zuschauer deshalb besonders spannend, wie das neue Gespann nun funktioniert. Muss man sich erst aneinander gewöhnen? Gibt es Streit um die Kompetenzen?
Ganz unaufgeregt verläuft der Einstand von Kriminalhauptkommissarin Emilia Rathgeber, gespielt von Rosalie Thomass, im neuen Franken-„Tatort“. „Wir machen das mal ganz pragmatisch“, sagt Polizeipräsident Dr. Kaiser, stellt die neue Kollegin knapp vor – und wenige Minuten später braust diese bereits mit ihrem Kollegen Felix Voss (Fabian Hinrichs) im Auto zu einem Tatort in Nürnberg.
Kein Kompetenzgerangel
Die Neue teilt ihren Blumenstrauß mit ihrem Kollegen, der am Vortag Geburtstag hatte – und sucht für seinen brummenden Schädel nach einer Kopfschmerztablette in ihrer Handtasche. Später kauft sie an einer Tankstelle für beide ein Eis. Schnell sind die beiden beim Du, erzählen sich persönliche Dinge.
„Ich glaube, ein Kompetenzgerangel fand niemand interessant. Wir hatten alle Lust darauf, ein normales menschliches Kennenlernen zu erzählen“, sagt Thomass zum Einstieg von Emilia – von allen Emmy genannt – Rathgeber bei der Nürnberger Kripo.
Ihr erster „Tatort“-Fall „Gottesgarten“ ist am Sonntag (25. Oktober) um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen und bereits ab Freitag in der ARD-Mediathek. Darin führt der gewaltsame Tod eines Travestiekünstlers in einem Nürnberger Stundenhotel Rathgeber und Voss in die oberfränkische Provinz, in den malerischen Landstrich „Gottesgarten“. Dort stoßen sie auf ein ungesühntes Verbrechen, über das noch viele Jahre später kaum einer im Dorf reden möchte und das die Opfer noch heute leiden lässt.