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Babyboomer haben brav gearbeitet und eingezahlt


Autor: Fränkischer Tag

, Sonntag, 05. Juli 2026


Leserbrief zur Berichterstattung über die Babyboomer

Anscheinend sind die Babyboomer, zu denen auch ich gehöre, das Problem der Bundesregierung. Ein Problem, das anscheinend für die Politik völlig unerwartet und plötzlich aufgetaucht ist und welches, da anscheinend kein Geld mehr da ist, mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Wir müssen uns das ja auch von der Politik und der linken Presse seit Jahren aufs Brot schmieren lassen.

Wir Babyboomer, die seit fast 50 Jahren treu und brav gearbeitet und in die Rentenkasse einbezahlt haben, erdreisten uns jetzt auf einmal in Rente gehen zu wollen und auch noch eine monatliche Bezahlung, genannt Rente, einfordern, die übrigens, nachdem wir schon Steuern und sonstige Abgaben bezahlt haben, nochmals völlig unberechtigt besteuert wird.

Steuern, die dazu benutzt werden, arbeitsscheue Personen weiterhin durchzufüttern und den Rest der Gelder ins Ausland für irgendwelche sinnlosen Maßnahmen zu verplempern.

Wir, die wir uns nicht auf irgendwelchen Demonstrationen herumgedrückt haben, die sich nicht irgendwo festgeklebt haben und auch sonst den Anweisungen, die eine Demokratie mit sich bringt, gefolgt sind, sollen am Ende die Dummen sein.

Wir, die wir einfach unsere geforderte Leistung gebracht haben, die sich den Anforderungen der Leistungsgesellschaft gebeugt haben, die die durch ihr ganzes Berufsleben mit Verantwortungsbereitschaft und Fortbildungsmaßnahmen gewandert sind, sollen uns von Politikern, die im Leben noch nichts geleistet, zum Teil noch nie was gearbeitet haben, da sie direkt von der Schule in die Politik gegangen sind, gegängelt und beleidigt werden. Ich sage „nein“, das lassen wir uns nicht mehr bieten. Ich fordere hiermit auf, den Unmut an die Politik zu schreiben. Sollte diese Regierung die Rentenkürzungen so durchsetzen, müssen wir auch bereit für Demonstrationen sein.

Ich plädiere dafür, trotz allem der Demokratie treu zu bleiben und nicht den Fehler zu machen, durch den vorhandenen Unmut den rechten Sympathisanten und Politikern in die Arme zu laufen.

Roland Schaller

Kulmbach