Ältester Ringerverein Bayerns ehrt Mitglieder
Autor: Fränkischer Tag
Bamberg, Sonntag, 25. Januar 2026
Die Ringer des KSV Bamberg 1894 trafen sich in der Vereinsgaststätte des FV 1912 zu ihrer turnusgemäßen Generalversammlung.
Vorsitzender Klaus Fischer erstattete zu Beginn einen ausführlichen Rückblick in die bewegte Vergangenheit des Traditionsvereins. Demnach hat er den KSV vor neun Jahren übernommen, als dieser „nur noch ein Schatten seiner selbst war“. Die Athleten verließen damals reihenweise den Verein und wechselten zum AC Lichtenfels, TSV Burgebrach und AC Bavaria Forchheim . An einen Ligabetrieb war nicht zu denken.
Erst nach einer längeren Durststrecke erfolgte die Durchführung von Kämpfen in der untersten Liga. Nach weiteren zwei Jahren wurde Jochen Engelhardt als Trainer verpflichtet. Dies war der Startschuss des KSV für eine neue erfolgreiche Ära.
Auch die Trainingsbeteiligung hat stark zugenommen. Nunmehr trainieren auf zwei Matten rund 30 bis 35 Schüler und Jugendliche sowie fast ebenso viele Erwachsene.
Dies ist ein Verdienst des Ausnahmetrainers Engelhardt. Er führte den KSV als selbstständige Staffel ohne Kampfgemeinschaft mit dem AC Bavaria Forchheim in der vergangenen Saison 2025 zur Vizemeisterschaft in der Landesliga Nord. Dies hatten selbst die größten Optimisten nicht erwartet.
Bei der Generalversammlung wurden zwei Mitglieder für ihre langjährige Treue zum KSV ausgezeichnet. Karl Schmitt ist 50 Jahre dabei, und Harald Schütz kann auf eine 60-jährige Mitgliedschaft zurückblicken.
Die Wahlen des Vorstands waren der wichtigste Tagesordnungspunkt der Zusammenkunft. Der aus beruflichen Gründen scheidende Vorsitzende Fischer und sein Vertreter Engelhardt haben, wie bereits im Voraus angekündigt, das Zepter aus der Hand gegeben.