Auf Einladung des Ratsvorsitzenden der Europäischen Metropolregion Nürnberg, Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, trafen sich Vertreter der beteiligten Kommunen und Landkreise in Bamberg, um das Gemeinschaftsprojekt eines durchgehenden Radwegs am Main-Donau-Kanal entlang von Bamberg nach Nürnberg zu starten.

Wie die Stadt Bamberg mitteilt, war das Ergebnis der Arbeitssitzung die Zustimmung aller Anwesenden zum Vorschlag von Starke, dass Stadt und Landkreis Bamberg die Federführung bei Finanzierung und Koordination der Realisierungsstudie für das Radweg-Projekt übernehmen. Unterstützung kam dabei von Christoph Zindel, Vorstandsmitglied der Siemens Healthineers AG. Sein Unternehmen werde 25 000 Euro zur Finanzierung der Studie beisteuern. Aufsetzen soll das Projekt auf den Planungen der Radschnellwege rund um Erlangen und Nürnberg sowie den Vorarbeiten der Landkreise Bamberg und Forchheim, die Anfang des Jahres einen Arbeitskreis zur Bearbeitung des nördlichen Abschnittes bis Erlangen-Höchstadt gebildet hatten.

Die etwa 60 Kilometer lange Strecke verbindet Bamberg, Forchheim, Erlangen und Nürnberg bzw. Fürth und bezieht die Anrainerkommunen und Kreise Bamberg, Forchheim und Erlangen-Höchstadt mit ein. Je nach Gegebenheiten werden Teilstücke als Radschnellweg bzw. als Radhauptverbindung klassifiziert. red