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Bahnhofstraße wird aufgepeppt


Autor: Adelheid Waschka

Reckendorf, Montag, 30. Sept. 2019

Die lang ersehnte Sanierung der maroden Straße östlich der Bahnlinie in Reckendorf steht in den Startlöchern.
Die Sanierung der Bahnhofstraße östlich der Bahnlinie rückt näher. Foto: Adelheid Waschka


Die lang ersehnte Sanierung der Bahnhofstraße, östlich der Bahnlinie, steht in den Startlöchern. Andreas Eichmann von der Bauabteilung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Baunach erklärte dem Gemeinderat den Stand der aktuellen Planung.

Wie beim anschließenden Bestand erfolgt die seitliche Begrenzung durch Betonleistensteine. Die Breite des gepflasterten Gehweges beträgt 1,30 Meter, dieser geht ohne Kante in den asphaltierten Straßenbelag mit fünf Metern Breite über, wobei die Rinne als Dreizeiler (drei Plastersteine nebeneinander) ausgearbeitet wird. Vorhandenen Zweizeiler in der Friedensstraße seien bei Starkregen nicht so aufnahmefähig, erklärte der Techniker. Da aus einer früheren Planung bekannt ist, dass sich unter dem jetzigen Bestand eine Betonplatte befindet, soll diese abgefräst und dort auch die Wasserschieber erneuert werden.

Die seitlichen Gefälle weisen eine Neigung von jeweils zwei Prozent auf, denn 2,5 Prozent wie im neuen Baugebiet am Knock wären hier nicht notwendig. Bereits vorhandene Einzeiler können als seitliche Begrenzungselemente teilweise erhalten bleiben. Diskutiert wurden schließlich die an den Parkplatz anschließenden und derzeit ungepflegten Rasenstücke. Erwin Wahl (CSU) und Jürgen Baum (WBFW) regten das Einsetzen von Rasengittersteinen bis zu den jeweiligen Einfahrten an.

Es geht um den Altort

Zur Schaffung eines einheitlichen kommunalen Förderprogrammes mit einer Bauberatung im Innenbereich und zur Stärkung der Ortsmitten im Rahmen der Baunach-Allianz diskutierten die Gemeinderäte die neuen Grenzen des "Altorts Reckendorf". Als Vorschlag diente das nach Gestaltungssatzung festgelegte Gebiet einschließlich der "Siedlung Ost", das Siedlungsgebiet der 1950er Jahre. Im Süden soll der Bereich bis zur Einmündung Bergweg reichen. Zweiter Bürgermeister Erwin Wahl schlug die Aufnahme der Mühlgasse vor, Gemeinderat Thomas Stößel (WBFW) zusätzlich den Mühlweg sowie die Gebäude auf Fl.-Nr. 1275/2 und Fl.-Nr. 1459/2. Zudem sollen die Zeitzenhofer Straße inklusive historischem Forsthaus, die Bahnlinie und der Leucherhofweg das Erfassungsgebiet abgrenzen.

Bauamtsleiter Christian Günthner (VG Baunach) teilte mit, dass die Kanalbefahrung jetzt ausgeschrieben werde, so dass sie im Herbst durchgeführt werden könne.

Gegen die 2. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Gerach hat die Gemeinde Reckendorf keine Einwände und verzichtet auf eine Beteiligung im weiteren Verfahren.

Da sich Gemeinderat Andreas Knab von der SPD-Fraktion politisch distanzieren möchte, gab es aufgrund der dadurch gesunkenen Anteile dieser Partei (vier statt fünf Räte) im Gesamtgemeinderat einige Ausschüsse neu zu besetzen: Stellvertretendes Mitglied im Bau- und Umweltausschuss wird Axel Cron (SPD). Der vierte Sitz im Rechnungsprüfungsausschuss fällt bei der Neuberechnung per Losentscheid der CSU zu, weshalb Erwin Wahl und Ludwig Blum (Stellvertreter) nachrücken; als stellvertretender Vorsitzender wird Hartwig Pieler einstimmig berufen. Die Nathan-und-Rosa-Walter'sche Kinderheimstiftung wird ab jetzt unter anderem von Clarissa Schmitt (CSU) vertreten. Im Zweckverband zur Wasserversorgung der Reckendorfer Gruppe rückt nach Auslosung durch Ortssprecherin Silke Mergner (Laimbach) Christian Zweig (SPD) nach, sein Vertreter heißt Bernhard Müller (SPD).