Wallfahrer pilgern zum Kreuzberg
Autor: Saale-Zeitung
, Donnerstag, 02. Juli 2026
Zur 34. ununterbrochenen Wallfahrt von Gräfendorf zum Kreuzberg trafen sich, ganz oder streckenweise, insgesamt 55 Personen.
Geistliche Begleiter waren Pfarrer Peter Rüb aus Poppenlauer und die Pastoralreferenten Wolfgang Pfeifer aus Sachsenheim und Klaus Simon aus Gräfendorf.
36 Pilger aus der Schutzengelkirche in Gräfendorf zogen durch das Schondratal nach Heiligkreuz, weiter über die Heckmühle, Münchau und Schönderling nach Schondra. Dort empfing Domkapitular Armin Haas die Wallfahrer und feierte zusammen mit Pfarrer Peter Rüb und Pfarrer Johannes Werst aus Gräfendorf den Wallfahrtsgottesdienst.
Die Übernachtung in Privatquartieren hatte Heidi Wiegand aus Einraffshof organisiert. Am nächsten Morgen verließen 45 Wallleute die St. Anna-Kirche in Schondra und pilgerten über das Berghaus Rhön, Würzburger Haus, Oberbacher Hütte und Guckaspass zum Gipfelkreuz des Kreuzberges.
Nach einem Spiraltanz um das Gipfelkreuz trafen die Wallfahrer an der Kreuzigungsgruppe mit den Pilgern aus Ebern zusammen. Beide Gruppen zogen nach einer gemeinsamen Andacht mit Abschlusslied, unter den Klängen der Wallfahrtskapelle aus Ebern, die Treppen hinunter zum Freialtar.
Vor der Klosterkirche wurden sie von Pater Korbinian mit reichlich Weihwasser empfangen und am Freialtar mit dem heiligen Kreuzpartikel gesegnet. Anschließend trafen sich die Pilger zum gemeinsamen Abendessen im Antoniussaal im Kloster.
Die Gräfendorfer Wallfahrer übernachteten zum Großteil im Franziskus- und Antoniusbau und fuhren nach dem Frühstück in Kleinbussen nach Gräfendorf zurück zum Ortsrand.