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Die Gemeinde Fuchsstadt übernimmt die Projektträgerschaft


Autor: Winfried Ehling

Fuchsstadt, Sonntag, 22. März 2026

Die gemeindeeigene „Simons-Scheune“ wurde wegen Baufälligkeit abgerissen. Dadurch wurde das Nebengebäude instabil und musste auf Anraten eines Statikers gesichert werden.


Die Gemeinde kann nach Wiederwahl von Bürgermeister René Gerner und den meisten Gemeinderäten ihre geplanten Maßnahmen und Projekte nahtlos weiterführen. Zu diesen Vorhaben gehört die Errichtung eines Arzthauses. Um einem Arzt im Ort das Terrain zu bereiten, übernimmt Fuchsstadt nach einstimmigem Ratsbeschluss die Projektträgerschaft.

Für den „Leader-Förderantrag“ wurde noch ein Ratsbeschluss mit den folgenden Punkten benötigt: Neben der Übernahme der Projektträgerschaft muss die Finanzierung sichergestellt sein. Hier stehen die nötigen Eigenmittel zur Verfügung, die Förderung der Maßnahme kann von der Gemeinde vorfinanziert werden. Auch die Zweckbindungsfrist von mindestens fünf Jahren nach der letzten Auszahlung wird eingehalten.

Eine Bauvoranfrage für eine Batteriespeicheranlage „An der Trie“ lag dem Gremium ebenfalls vor. Das Projekt liegt im Außenbereich, es gelten die Regelungen der Bayerischen Bauordnung. Die Zuständigkeit liegt beim Landratsamt. Der Rat erteilte gemeindliches Einvernehmen. Die einsturzgefährdete Scheune der Gemeinde in der „Simonsgasse“ ist inzwischen demontiert. Bei den Arbeiten stellte sich heraus, dass das Nachbargebäude, ebenfalls eine Scheune, instabil wurde und nach Einschätzung eines Statikers gesichert werden musste.

Für zwei Bauvorhaben, den Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport „Am Schafhof“ und die Errichtung eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage „Hinterm Turm“, erteilte der Rat seine Zustimmung zur Befreiung von den Festsetzungen.

Ein Aufhebungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplans „Hinter Turm“ wurde erforderlich. Hier ist eine gemeindliche Grünfläche festgesetzt. Es ist beabsichtigt, diese mit einem Nachbargrundstück zu verschmelzen, um aus dieser Gesamtfläche zwei Bauplätze generieren zu können. Die Grünfläche wurde nach Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde auf anderen Grundstücken festgelegt.

Für die Wasserversorgung 2024 lag der Jahresabschluss vor, den das Steuerbüro Brutscher erstellte. Demnach fällt für das genannte Jahr weder steuerpflichtiges Einkommen noch Körperschafts- oder Gewerbesteuer an. Die Bilanz weist in Aktiva und Passiva über 5,104 Millionen Euro aus, der Jahresverlust laut Bilanz sowie Verlust- und Gewinnrechnung beträgt rund 392.000 Euro. Der Jahresverlust wird auf die neue Rechnung übertragen, entschied das Ratsgremium.

Die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2025 legte Prüfungsausschuss-Vorsitzende Stefanie Schneider vor. Überplanmäßige Kosten entstanden für Energie, bei gemeindlichen Liegenschaften und Verbrauchsgütern. Die Genehmigung der überplanmäßigen Kosten sowie die Feststellung und Billigung der Jahresrechnung und die Entlastung erfolgten einstimmig.

Der Gemeinderat gewährt der Jugendmusikvereinigung Saaletal 1446 Euro Zuschuss. Die Gemeinde geht eine Patenschaft mit einer Bundeswehr-Einheit ein. Die Freundschaft wird am 2. Juni mit einem Festakt gefeiert.

heg