Vier Tage an Rhein und Mosel
Autor: Hubert Neiber
Münnerstadt, Freitag, 08. Mai 2026
Ende April starteten 22 Teilnehmer des Münnerstädter Rhönklubs mit Gästen zu einer viertägigen Busfahrt an Rhein und Mosel. Erster Anfahrtspunkt war die Festung Ehrenbreitstein mit der Aussicht auf Koblenz und dem Zufluss der Mosel in den Rhein. Von dort erfolgte dann die Seilbahnfahrt über den Rhein an das Deutsche Eck, wo der Reisebus schon wartete, um rechtzeitig in Andernach einzutreffen.
Dort im Geysir-Museum wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Vortrag und Video über den weltweit größten Kaltwasser-Geysir informiert, bevor sie anschließend per Schiff in das Naturschutzgebiet auf der Halbinsel Namedyer Werth fuhren. Nahezu alle zwei Stunden wird dort mit natürlichem Kohlendioxid aus der Tiefe eine sehenswerte Wasserfontäne mit bis zu 60 Metern Höhe für 10 bis 15 Minuten erzeugt. Danach ging es weiter ins Quartier im Wallfahrtsort Kamp-Bornhofen am Rhein.
Am Folgetag ging es der Mosel entlang nach Cochem und weiter zu Deutschlands ältester Stadt nach Trier. An der berühmten Porta Nigra, die derzeit restauriert wird, begann der Stadtrundgang über den Marktplatz zum Dom, zur Liebfrauenkirche, zur Basilika und zum benachbarten Schloss sowie über den Schlosspark zu den Ruinen der Kaiserthermen. Wer sich noch fit fühlte und interessiert war, schloss sich einem Besuch des Amphitheaters an. Auf der Rückfahrt erfolgte ein Halt auf dem Loreleyfelsen mit dem grandiosen Blick auf den Rhein.
Tags darauf ging es nach Aachen, um das historische Rathaus mit dem Kaiserkrönungssaal und seinen bebilderten Wänden sowie den Reichsinsignien zu sehen. Der anschließende Dombesuch und die Domschatzkammer waren beeindruckend.
Mit der Tram erreichten anschließend alle wieder den Bus, der am Stadtrand parkte, um eine kurze Visite im malerischen Eifelstädtchen Monschau zu machen.
Der Abreisetag erfolgte über Bonn mit dem Besuch des Hauses der Deutschen Geschichte und seinen Ausstellungen. Mainz war letztes Reiseziel auf dem Heimweg. Der Gang von den Rheinauen in die Stadtmitte mit Dombesuch wurde letztlich mit einer Einkehr bei Kaffee und Kuchen oder kühlen geeisten Schmankerln abgerundet, bevor am Abend alle glücklicherweise ohne Stau Münnerstadt bei strahlend blauem Himmel wieder erreichten.
Hubert Neiber,