Stadtmeisterschaft: Fahrradturnier ADAC
Autor: Jürgen Müller
, Mittwoch, 26. August 2026
In diesem Jahr meinte es der Wettergott gut mit den Kindern und Jugendlichen bei der Offenen Stadtmeisterschaft im Fahrradturnier des ADAC-Ortsclubs Bad Kissingen im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt. Zwar war es bewölkt, doch blieb es während der gesamten Veranstaltung trocken. Der angekündigte Wolkenbruch setzte erst nach dem Ende des Wettbewerbs ein. Insgesamt 19 Mädchen und Jungen traten mit großem Eifer in vier Altersklassen an.
Der Vorsitzende des ADAC Ortsclubs Bad Kissingen, Jürgen Müller, baute gemeinsam mit seinem Helferteam den Parcours auf. Dieser bildet zahlreiche Situationen aus dem täglichen Straßenverkehr nach und soll den Kindern helfen, ihr Fahrrad sicherer zu beherrschen und sich im Straßenverkehr besser zurechtzufinden. Die Verkehrsregeln kennen die meisten Kinder bereits gut, doch der sichere Umgang mit dem Fahrrad will regelmäßig geübt werden. Zu schnelles oder freihändiges Fahren ist gefährlich und führt leider immer wieder zu Unfällen.
Vor dem Start stand die technische Kontrolle der Fahrräder an. Sportleiter Wolfgang Speyer nahm diese vor. Erfreulicherweise musste in diesem Jahr kein Fahrrad beanstandet werden. Kleinere Mängel konnten sofort behoben werden.
Bevor der Wettbewerb begann, ging Jürgen Müller mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Parcours ab und erklärte jedes Hindernis ausführlich. Dabei gab er den Kindern wertvolle Tipps zur Bewältigung der nicht immer einfachen Aufgaben.
Bereits vor dem Anfahren ist beispielsweise der Blick über die Schulter wichtig – eine Übung, die die meisten Kinder bereits ganz selbstverständlich beherrschten. Auf dem Spurbrett waren Gleichgewicht und sicheres Geradeausfahren trotz geringer Fahrbahnbreite gefragt. Im Kreisel wurde das einhändige Lenken geübt, während gleichzeitig das Handzeichen gegeben und bremsbereit gefahren werden musste. Diese anspruchsvolle Aufgabe gelang allerdings nur wenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fehlerfrei.
In der S-Kurve war präzises Fahren auf engem Raum gefordert – hier musste der „Drahtesel“ sicher beherrscht werden. Spur- und Schrägbrett verlangten ein gutes Gleichgewichtsgefühl sowie Sicherheit beim Überfahren von Unebenheiten, wie sie auch am Straßenrand vorkommen können. Schwierigkeiten bereitete vielen Kindern der Spurwechsel, da entweder das notwendige Handzeichen vergessen wurde oder die Begrenzungslinien überfahren wurden. Der abschließende Slalom hingegen wurde von allen fehlerfrei gemeistert. Mit viel Tempo ging es durch die immer enger stehenden Tore. Den Schlusspunkt bildete der Bremstest. Dabei mussten die Kinder aus zügiger Fahrt kontrolliert abbremsen und punktgenau zum Stehen kommen.
Vor dem eigentlichen Wettbewerb absolvierte jedes Kind einen Probelauf. Dabei wurden Fehler besprochen und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Im anschließenden Wertungslauf fieberten die Zuschauerinnen und Zuschauer mit und spendeten viel Anerkennung für gelungene Fahrten oder tröstenden Applaus, wenn einmal etwas nicht klappte.