SEN: 32 neue Mitglieder
Autor: Walter Kuhn
Obererthal, Montag, 04. Mai 2026
Zu Beginn der turnusmäßigen Sitzung des Kreisvorstandes der CSU Senioren-Union (SEN) Bad Kissingen, die im Hotel Kaiser in Hammelburg stattfand, blickte der Vorsitzende Siegfried Erhard zurück auf die Ereignisse der letzten drei Monate. Die Ergebnisse der Kommunalwahlen bewertete er im Wesentlichen als erfolgreich aus der Sicht der CSU.
Der Vorstand der SEN blickte in einer kurzen Diskussion jedoch mit großer Sorge auf den Einzug von neun AfD-Mitgliedern in den Kreistag. Die meisten davon seien in ihren jeweiligen Heimatorten kaum im öffentlichen Leben oder in Vereinen in Erscheinung getreten und man kenne sie dort nicht wirklich. Obwohl doch gerade die Kommunalwahlen als Personalwahlen gelten, bei denen in aller Regel Menschen in die Räte gewählt würden, die man, ob ihrer Arbeit für die eigene Heimatgemeinde schätze, sei dies bei der AfD offensichtlich nicht der Fall. Deren Anhänger wählten scheinbar in erster Linie die Partei und nicht die Persönlichkeit der Kandidaten.
Besorgt äußerten sich einige Vorstandsmitglieder auch über die Auswirkungen der sogenannten Brandmauer, die sich in der Praxis eher als Blockade für die eigene politische Arbeit erweise.
Siegfried Erhard hob danach die beiden Veranstaltungen der SEN im Februar hervor. Sowohl der Faschingsnachmittag als auch das Fischessen waren mit jeweils über 100 Mitgliedern sehr gut besucht und von sehr vielen positiv bewertet worden. Durch eine vor kurzem durchgeführte Mitgliederwerbung bei den über 60-jährigen CSU-Mitgliedern konnten 32 neue Mitglieder gewonnen werden, und so habe sich der Mitgliederstand der SEN im Kreis Bad Kissingen auf nun 569 erhöht.
In Obererthal gibt es am 20. Mai einen Informationsnachmittag zum Thema „Pflege“ unter Mitwirkung der Verantwortlichen des Landkreises. Schon jetzt sollten sich die Senioren für den 17. Juni Zeit nehmen, denn an diesem Tag steigt wieder das Sommerfest am Berghaus Rhön.
Die Vorstandschaft wird sich für künftige Veranstaltungen darum bemühen, dass Mitfahrgelegenheiten vermittelt werden, um auch Mitgliedern die Teilnahme zu ermöglichen, die nicht selbst fahren können.
Walter Kuhn,