„Schoppen Queens“ und Gallier in Stangenroth
Autor: Saale-Zeitung
Stangenroth, Dienstag, 10. Februar 2026
Fasching Der TSV Stangenroth feiert 51 Jahre mit der „Greatest Fosenochtsshow“.
Die Elferratssitzung des TSV Stangenroth eröffnete die Gesellschaftspräsidentin Emma Kleinhenz pünktlich um 19.11 Uhr mit einem Prolog zu dem Film „The Greatest Showman“. Eine Anekdote darauf, dass jeder Kleine auch etwas Großes leisten kann. Mit seinen Damen im Elferrat hat sich Sitzungspräsident Nikolaus Krämer in Schale geworfen und das Publikum standesgemäß begrüßt.
Den ersten Tanz des Abends präsentierte die „Löwenbande“, die kleine Showtanzgarde des TSV Stangenroth, trainiert von Sophie und Hannah Wehner. Sie haben das Publikum mit ihrem Flieger in das Land von Feen und Elfen entführt und ernteten kräftigen Applaus. Eine Frau in den Wechseljahren (Annegret Winter) erheiterte das närrische Publikum mit ihrem Vortrag: Sie hatte aus ihrem Alltag so einige witzige Geschehnisse zu berichten. Die „Mini Dance Sensation“ (trainiert von Carina Sell, Nicole Purretat und Stefanie Krämer) tanzten in neonfarbenen Fitnessanzügen zu Aerobic-Musik.
Ehrungen er Föderation Europäischer Narren
Es folgten die Ehrungen der Föderation Europäischer Narren durch den Abgesandten Stefan Grafe. Den Jahresorden bekamen Oskar Kleinhenz und Kevin Kungu. Den Narr von Europa in Bronze konnten Sebastian Metz und Julia Wegemer ihr Eigen nennen. Den Narr von Europa in Silber erhielt Bettina Faber.
Nach diesem für die Aktiven wichtigen Programmpunkt ging das närrische Programm weiter. Walter Albert berichtete von den Geschehnissen im letzten Jahr und wurde vom Sitzungspräsidenten für sein Lebenswerk als Gründungsmitglied der Fosenöchter ausgezeichnet.
Die „Prinzessinengarde“, die erste Marschtanzgarde (trainiert von Amelie Schmitt, Anna Eck und Joelle Pätzold), sorgte für tosenden Applaus. Als „Putzfraa“ in der Rhönfesthalle konnte die ehemalige Abteilungsleiterin Tamara Mehling etliche Lacher für sich gewinnen. Von Laura Hofmann werden die „Dancing Divas“ trainiert, die einen Showtanz über Freibeuter und Piraten zeigten. Julian Metz erklärte zum Abschluss der ersten Halbzeit, warum er seinen Beruf als Oberkellner an den Nagel gehängt hat. Ihn begleiteten dann die Garde und der Elferrat in die Pause.
Kostümprämierung nach der Pause
Nach der Pause führte der Sitzungspräsident durch die nächsten Beiträge. Los ging es mit der Auszeichnung des besten Kostüms des Abends. Gewonnen hat neben Urlaubern und Zwergen auch eine Gruppe „Kaubonbons“.
Was die „Schoppen Queens“ von der Gattung „Mann“ halten, haben sie unmissverständlich in die scharfsinnig umgeformten Texte ihrer Lieder eingebaut. Das selbsternannte „Burschenballedd“ demonstrierte noch lustiger als im Comic selbst, wie ein kleines Dorf in Gallien sich gegen die Übermacht Roms durchsetzt. So viel Testosteron muss gleich von drei Trainerinnen in Schach gehalten werden, und zwar Laura Hofmann, Karina Scheuring und Emma Kleinhenz.