Persönliche Erfahrungen mit dem E-Auto
Autor: Lydia Apel
Bad Kissingen, Sonntag, 28. Juni 2026
Der Ökostammtisch Bad Kissingen beschäftigte sich im Juni im Katholischen Gemeindezentrum mit dem Thema Elektrofahrzeuge.
„Im Fokus sollen heute persönliche Erfahrungen mit dem E-Auto stehen“, erklärte Britta Söpper, Co-Sprecherin der Grünen in Bad Kissingen.
Joachim Scheiner berichtete den über 40 Zuhörerinnen und Zuhörern, dass er und seine Frau schon seit mehr als sieben Jahren elektrisch unterwegs und sehr zufrieden mit ihrem Auto seien: „Obwohl wir nur einen Kleinwagen fahren, zieht er sogar einen Anhänger.“
Nicole Hartmann, Sprecherin der Grünen im Kreisverband, und ihr Mann Peter laden ihr E-Auto mit dem Strom ihrer Photovoltaikanlage. In der Tat ist dies aktuell die einfachste und kostengünstigste Art, sein Elektroauto zu laden.
Es gibt auch Probleme
Die Diskussion zeigte, dass es durchaus Probleme gibt, eine Wallbox, die zum Laden genutzt wird, in einer Eigentumswohnanlage oder in einem Mietshaus zu installieren. Da scheuen die Mitbewohner oder die Vermieter aktuell noch die Kosten.
Dass es aber durchaus möglich ist, auch als Mieter sein E-Auto zu laden, erläuterte Sebastian Häfner. „Ich nutze eine der Ladesäulen in der Stadt und hole mein Fahrzeug nach ein paar Stunden wieder ab. Um die Kosten zu senken, besitze ich einen speziellen Vertrag mit meinem Stromanbieter.“
Von den angenehmen Fahreigenschaften des Stromers schwärmte neben den bereits erwähnten Rednern auch Wolfgang Hofmann, Co-Sprecher der Grünen. „Schnell zu beschleunigen, aber auch schön gleichmäßig und teils autonom zu fahren ist toll.“ Die Rückgewinnung von Energie beim Bremsen spare zusätzlich Strom und schone die Bremsen.