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Neubürger lernen die Gesundheitsregion-Plus kennen


Autor: Anita Schmitt (Neubürgerstammtisch Bad Kissingen) und Johanna Waibl (GesundheitsregionPLUS Landkreis KG)

Bad Kissingen, Sonntag, 26. April 2026

Die Kissinger Neubürger erhielten von Johanna Waibl (Bildmitte vorne) einen interessanten Einblick in Projekte der Gesundheitsregion-Plus, Landkreis Bad Kissingen.


Beim Neubürgerstammtisch am Donnerstag, 16. April, im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Bad Kissingen drehte sich alles um ein Thema, das viele Menschen unmittelbar betrifft: die Gesundheitsversorgung im Landkreis. Über 50 Neubürgerinnen und Neubürger nutzten die monatliche Veranstaltung, um mehr über die Projekte der Gesundheitsregion-Plus, Landkreis Bad Kissingen zu erfahren.

Anita Schmitt begrüßte die Gäste auch im Namen von Dr. Elisabeth Müller. Beide haben den Neubürgerstammtisch vor mehr als zehn Jahren ins Leben gerufen, um Zugezogenen das Ankommen in Bad Kissingen zu erleichtern und den Austausch mit Menschen und Themen der neuen Heimat zu fördern. Als Gastgeber hieß Emil Müller, stellvertretender Landrat, die Teilnehmenden willkommen.

Im Mittelpunkt des Abends stand Johanna Waibl, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion-Plus, Landkreis Bad Kissingen. Sie stellte ihre Tätigkeiten sowie Projekte des vergangenen und aktuellen Jahres vor. Das bayerische Förderprojekt Gesundheitsregionen-Plus konnte dank einer Gesetzesänderung dauerhaft verankert werden. Damit ging auch die Aufteilung der bisherigen Gesundheitsregion-Plus Bäderland Bayerische Rhön in zwei eigenständige Regionen – Landkreis Bad Kissingen und Landkreis Rhön-Grabfeld – einher.

Inhaltlich bleiben die Handlungsfelder medizinische Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention sowie Pflege bestehen. Gerade im Bereich Pflege sei der Landkreis bereits gut aufgestellt, so Waibl, etwa mit dem Pflegestützpunkt, der GutePflege und dem Pflegenetzwerk. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Gesundheitsförderung und Prävention. Hier wurde der Masterplan Prävention vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention vorgestellt. Über die „Richtlinie zur Bewegungsförderung“ stehen im Landkreis 10.000 Euro für mehr Bewegung vor Ort, insbesondere für benachteiligte Personengruppen, bereit. In der medizinischen Versorgung geht es vor allem um die Nachwuchsgewinnung und Sicherung von Praxisnachfolgen.

Positive Rückmeldungen gebe es bereits zu Projekten wie „Blockpraktikum-plus“, sagte Waibl. In der anschließenden Fragerunde ging es um medizinische Versorgung und den Masterplan Prävention.

Beim nächsten Neubürgerstammtisch am 21. Mai um 19 Uhr stellt sich der Tennisclub Rot-Weiß Bad Kissingen e.V. vor. Anmeldungen sind unter Anita.Schmitt@ascordis.de möglich.

Anita Schmitt,

Neubürgerstammtisch und

Johanna Waibl,

Gesundheitsregion-Plus