Mut und Glauben seit 30 Jahren
Autor: Saale-Zeitung
, Donnerstag, 10. Sept. 2026
Jubiläumswallfahrt von Stangenroth zum Heiligen Berg der Franken – Was die Pilger bewegt
Unter dem Motto des Deutschen Katholikentages 2026 in Würzburg „Hab Mut, steh auf!“ stand die Jubiläums-Fußwallfahrt, die sich heuer zum 30. Mal von der Pfarrkirche „St. Sebastian“ Stangenroth Richtung Kreuzberg in Bewegung setzte. Das Leitwort und die Wallfahrt soll Menschen Mut machen, ihrem Glauben zu folgen und zu vertiefen.
Traditionell brachen am ersten Sonntag im September wieder, 62 Gläubige aus unterschiedlichen Altersgruppen der Pfarrei „St. Sebastian“ Stangenroth und der näheren Umgebung zur „Jubiläums“-Wallfahrt auf. Auch in diesem Jahr startete der Wallfahrerzug um 6.30 Uhr auf die rund 13 Kilometer lange Strecke. Grund dafür ist die "räumliche" Trennung zu zeitgleichen Wallfahrten aus Platzgründen in der Wallfahrtskirche, die ihren Gottesdienst bereits um 9.30 Uhr feierten.
Als Vorbeter fungierten wieder Meggi Höchemer und Jürgen Schmitt. Neu im Team der Vorbeter ist die langjährige Pilgerin Tanja Beiersdörfer. Der Lautsprecher wurde von Lorenz Höchemer getragen. Für die Sicherheit und Verkehrsregelung unterwegs, sorgten diesmal Mario Wehner und Jürgen Nauth. Das Begleitfahrzeug, das von Hubert Wehner gefahren wurde, wird seit vielen Jahren immer wieder unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Musikalisch wurde die Wallfahrt erneut vom Musikverein Stangenroth begleitet.
Abschalten vom Alltag
Auf dem Hin- und Rückweg wird die Zeit mit Gebeten, Betrachtungen, Meditationen, Litaneien, Musikstücken und Liedern ausgefüllt. „In sich gehen und abschalten vom Alltag und täglichen Stress, das ist auch mal notwendig“, erklärt Vorbeter Jürgen Schmitt die Beweggründe der Teilnahme der meisten Wallfahrerinnen und Wallfahrer.
„Pilgern ist eine alte und heute ganz neu entdeckte Art, Leben und Glauben zu gestalten“. „Die Lieder und Gebetstexte sind außerdem auf die gegenwärtigen Sorgen und Probleme der Menschen ausgerichtet und werden von Meggi Höchemer jedes Jahr überarbeitet“, so Jürgen Schmitt weiter.