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Irina Endres leitet GPA


Autor: Marion Albert-Schneider

, Mittwoch, 30. Sept. 2026

Der Gesundheits- und Pflegepolitische Arbeitskreis (GPA) des CSU-Kreisverbandes Bad Kissingen hat einen neuen Vorstand. Im Bild: (von links) Mario Götz, Dorothea Deeg, Stephan Stoll, Irina Endres, Lidia Poppe, Kathrin Lenhart, Nadine Fuhl, Markus Albert und Marion Albert-Schneider.Frank Endres


Der Gesundheits- und Pflegepolitische Arbeitskreis (GPA) des CSU-Kreisverbandes Bad Kissingen hat einen neuen Vorstand gewählt. Künftig führt Irina Endres den Arbeitskreis. Mit der personellen Neuaufstellung will der GPA neue Impulse für die Gesundheitsregion Bad Kissingen setzen.

Die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Nadine Fuhl leitete die Jahreshauptversammlung im Heiligenhof und führte die Wahlen durch. Die stellvertretende CSU-Parteivorsitzende und Bundesministerin Dorothee Bär wandte sich mit einer Videobotschaft an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand, erklärte Bär.

Die neue Vorsitzende Irina Endres bringt 20 Jahre Erfahrung aus dem Sanitätsdienst der Bundeswehr mit und ist Fachwirtin im Gesundheitswesen. Zu ihren Stellvertreterinnen wählten die Mitglieder Dr. Lidia Poppe, Antje Rink und Kathrin Kupka-Hahn. Damit stehen vier Frauen mit unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen an der Spitze des Arbeitskreises.

Marion Albert-Schneider übernimmt das Amt der Schatzmeisterin, Dr. Markus Albert das des Schriftführers. Als Beisitzer gehören Dr. Stephan Stoll, Dorothea Deeg, Kathrin Lenhart und Sebastian Seith dem Vorstand an. Zu Kassenprüfern wurden Tom Lutz und Jan Gawlik gewählt.

Der Kreisvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV), Landrat Mario Götz, begrüßte die Neuaufstellung und stellte eine konstruktive Zusammenarbeit in Aussicht. Die breite fachliche Erfahrung des Vorstands bildet eine gute Grundlage, um wichtige gesundheitspolitische Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu bearbeiten. Nach ihrer Wahl stellte Endres erste Arbeitsschwerpunkte vor. Unter dem Leitgedanken „Wo drückt der Schuh?“ möchte der GPA mit Betroffenen, Fachkräften, Einrichtungen und Kommunen ins Gespräch kommen. Im Mittelpunkt stehen die haus- und fachärztliche Versorgung, die Krankenhausreform, die Pflege und die Unterstützung pflegender Angehöriger. Weitere Themen sind die Gewinnung von Fachkräften, psychische Gesundheit, Digitalisierung und Prävention.

Geplant sind Fachvorträge, Informationsabende, Gespräche vor Ort und öffentliche Diskussionsrunden. Der Arbeitskreis möchte vorhandene Angebote besser vernetzen, Versorgungslücken sichtbar machen und daraus konkrete Vorschläge für die politische Arbeit entwickeln. Denn Gesundheitspolitik beginnt dort, wo Menschen Ärzte, Pflege und verlässliche Hilfe brauchen: vor Ort.

 Marion Albert-Schneider