Alles wies auch auf das 25-jährige Vereinsbestehen im Jahr 2028 hin. Hierfür gebe es bereits ein stimmiges Konzept zur Durchführung eines großen Zeltfestes.
Wahl im Schnellverfahren
Die Neuwahl des Vorstands ging schnell über die Bühne. Nachdem sich die Anwesenden einstimmig für eine Wahl per Akklamation ausgesprochen hatten, wurden der geschäftsführende Vorstand sowie die vier Abteilungsleiter und neun Beisitzer im Block per Handzeichen gewählt.
Der neue Vorstand des Heimatvereins Steinach setzt sich die nächsten drei Jahre wie folgt zusammen: Vorsitzender bleibt Andreas Alles, Stellvertretender Vorsitzender Andreas Freibott, Kassier Michael Sube und Schriftführer Julian Dünisch. Weiter sind im Vorstand: Frank Schmitt (Öffentlichkeitsarbeit), Dominik Baumgart ( Jugendarbeit ), Elmar Freibott (Historie), neu Emma Blasek (Social Media) und Beisitzer sind Jens Kürschner (neu), Rene Gock (neu), Markus Hochmuth (neu), Vanessa Ruppert, Florian Steinert, Thomas Baumgart, Christian Zinn, Theresa Elbert, Sarah Gundalach. Die Kasse prüfen Gerhard Dünisch und Roland Halbleib.
Diskussion ums Alte Pfarrhaus
Unter dem letzten Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ meldete sich Thomas Alles zu Wort, der empfahl, die Dächer der Weihnachtsmarktbuden zu verstärken und mit Geländer und Wendeltreppe für „fosenöchtliche“ Eskapaden auszustatten. Alexander Albert regte an, endlich wieder einmal einen Vereinsausflug zu organisieren.
Elmar Freibott schlug vor, sich aus dem Vereinsheim „Altes Pfarrhaus“ aufgrund der hohen Nebenkosten, die der Bauweise und der Heizung des denkmalgeschützten Gebäudes geschuldet sind, zurückzuziehen.
Dem entgegnete Frank Schmitt, dass sich so mancher, der die Einrichtung „Kirche“ bei persönlichem Bedarf wie Hochzeit, Kommunion, Todesfall gerne nutze, unabhängig von ihrer Mitgliedschaft, mal Gedanken machen sollte, warum es in Steinach Dinge gibt, die woanders schon ausgestorben sind: eine funktionierende Pfarrei mit Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Pfarrei- und Grünpflegeteam sowie regelmäßigen Gottesdiensten, Ministranten, Sternsingern, Klapperern, Wallfahrten, die Pflege der Bergkapelle und festlichen Veranstaltungen. Weil sich in Steinach viele fleißige Menschen darum bemühen, die dazu aber auch einen Versammlungsort brauchen. Dass das Alte Pfarrhaus nur durch die gemeinsame Nutzung mit Heimatverein und Jugendraum und das gemeinsame Tragen der Nebenkosten zu halten ist, sei bekannt. Eine faire, zukunftsfähige Lösung ist ja seit Langem ausgearbeitet und bei der Gemeinde beantragt. Eine Denke in Richtung anderer Örtlichkeiten sei Kaffeesatzleserei und kontraproduktiv, so Schmitt.
Bei der Regelung der Kosten sieht Schmitt sowohl den Heimatverein als auch die Gemeindeführung mit Verwaltung in der Pflicht, die reale Aufteilung der Nebenkosten endlich vertraglich zu fixieren. „Kirche ist schließlich auch Heimat, Kultur und Tradition und gehört zum Dorf wie Vereine und Politik“. Dies zu erhalten, sei nicht nur satzungsmäßiger Vereinszweck des Heimatvereins , sondern auch die Verpflichtung der Gemeindeführung gegenüber den Bürgern. red