Gelungener Auftakt zum Rakoczyfest
Autor: Burkhard Ascherl
, Sonntag, 26. Juli 2026
Begeistert applaudieren die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer, als Gioacchino Rossini alias Burkhard Ascherl beim Konzert „Rossini gibt sich die Ehre“ im Altarraum der Herz-Jesu-Kirche erscheint.
Nach kurzer launiger Begrüßung setzt er an der Schuke-Orgel mit dem berühmten Triumph-Marsch aus Giuseppe Verdis „Aida“ einen imposanten Konzertauftakt.
Zu Beginn der Ouvertüre aus Mozarts „Don Giovanni“ zeichnet Ascherl ein dramatisches Bild in düsteren Farben und lässt im flotten zweiten Teil seiner Spielfreude und Virtuosität freien Lauf.
Nach dem beschwingten „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms erklingt mit der vierteiligen Ouvertüre aus Rossinis letzter Oper „Wihelm Tell“ das Hauptwerk des Abends.
Die Oper entstand im Jahre 1829, als der Komponist gerade mal 37 Jahre alt war. Nach ruhiger Einleitung entwickelt sich ein heftiges Gewitter; nach dem Abklingen des Unwetters kehrt in der Pastoral-Szene mit konzertierender Flöte wieder Ruhe ein, bis ein plötzlich einsetzendes Jagdhorn-Signal in den mitreißenden Schlussteil mündet.
Beim beliebtem Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauß nutzt Ascherl geschickt die große Farbpalette seiner Schuke-Orgel und bringt nicht nur die Füße zum Wippen, sondern lädt sein Publikum zum Mitschunkeln ein.
Mit der quirligen „Kissinger Sole-Sprudel Gavotte“ des Kissinger Komponisten Cyrill Kistler zaubert er im Anschluss ein Lächeln auf die Gesichter der Konzertbesucher.