Druckartikel: Für Bad Kissingen und Nüdlingen gibt es Finanzmittel

Für Bad Kissingen und Nüdlingen gibt es Finanzmittel


Autor: Saale-Zeitung

LKR Bad Kissingen, Dienstag, 31. März 2026


Das Bund-Länder-Programm zur Städtebauförderung zeigt erneut seine Schlagkraft: Mit über 264 Millionen Euro werden bayernweit 478 Städte und Gemeinden bei der Stärkung der Ortszentren, Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie Wiederbelebung von Brachflächen unterstützt. Auch Kommunen im Landkreis Bad Kissingen zählen zu den Förderempfängern, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär (MdB) und Staatssekretär Sandro Kirchner (MdL).

Ein Erfolgsmodell

„Die Städtebauförderung ist ein Erfolgsmodell – sie bringt neue Lebendigkeit in unsere Ortszentren und stärkt den Zusammenhalt vor Ort“, betont MdB Dorothee Bär. „Gerade im ländlichen Raum ermöglicht sie wichtige Investitionen, die unsere Heimat zukunftsfähig machen.“ Gefördert werden in diesem Jahr zahlreiche Maßnahmen im Rahmen der Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.

Diese Programme leisten einen zentralen Beitrag zur Aufwertung von Ortskernen, zur Integration und zu klimagerechter Stadtentwicklung, heißt es weiter.

„In der Großen Kreisstadt Bad Kissingen liegt der Schwerpunkt der städtebaulichen Erneuerung, welche mit 640.000 Euro gefördert wird, auf der Neugestaltung und Aufwertung des öffentlichen Raums am Kurgarten – auch unter Aspekten des Klimaschutzes“, erläutert Kirchner. „Weitere Maßnahme der Stadt im Jahr 2026 ist die Freizeitanlage Lindesmühlpromenade, die durch die Umgestaltung der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht und als Freizeitanlage für alle Altersgruppen entwickelt wird.“

„In Nüdlingen soll 2026 insbesondere die barrierefreie Umgestaltung der Ortsdurchfahrt und deren qualitative Aufwertung realisiert werden. Ein Projekt, das das Gesicht der Gemeinde nachhaltig verändern wird. Hierzu werden 392.000 Euro eingebracht“, freut sich Dorothee Bär.

„Jeder Euro vom Staat löst weitere öffentliche und private Investitionen aus – das ist Wirtschaftsförderung mit doppeltem Nutzen“, erklärt Sandro Kirchner. „Wir geben unseren Kommunen damit Planungssicherheit und stärken zugleich den Klimaschutz.“

Jede Kommune entscheidet selbst, für welche Projekte die Fördermittel eingesetzt werden. Die Förderregeln gewährleisten maximale Freiheit für die Städte und Gemeinden. Damit ist die Städtebauförderung die Speerspitze einer unbürokratischen Kommunalförderung, heißt es weiter in der Pressemitteilung. red