Europa in der Schule
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Bad Kissingen, Freitag, 19. Juli 2024
Wettbewerb Der feierliche Festakt zur Auszeichnung der unterfränkischen Landessieger fand im Jack-Steinberger-Gymnasium in Bad Kissingen statt.
Unter dem Motto „Europa - (un)limited“ startete zu Beginn des Schuljahres 2023/24 der 71. „Europäische Wettbewerb“. Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Altersgruppen waren aufgerufen, sich zu beteiligen. Die Regierung von Unterfranken hat nun zusammen mit dem Bezirk Unterfranken und dem Bezirksverband der Europa-Union am 10. Juli 2024 zur mit Spannung erwarteten Ehrung der Landessieger eingeladen.
146 Landessieger aus 33 Schulen
In einem Festakt im Jack-Steinberger-Gymnasium in Bad Kissingen haben Regierungsvizepräsident Jochen Lange und Bezirkstagspräsident Stefan Funk die Leistungen von 146 Landessiegerinnen und Landessiegern aus 33 unterfränkischen Schulen gewürdigt und Urkunden und Buchgutscheine an die teilnehmenden Schulen und die Schülerinnen und Schüler überreicht.
Der Festakt fand in einem äußerst stilvollen und wertschätzenden Rahmen statt, heißt es in der Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken . Die Gäste wurden in verschiedenen europäischen Sprachen begrüßt und die musikalischen Beiträge der einzelnen Gruppen waren ein Ohrenschmaus. Die Vorstellung ausgewählter Schülerarbeiten zeigte, wie feinfühlig sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren jeweiligen Themen auseinandergesetzt haben.
Schüler-Interview
Die Moderatoren Zoe Herterich und Andreas Britt, beide sind Schülersprecher am Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen , interviewten während des Festaktes auch Regierungsvizepräsidenten Jochen Lange und Bezirkstagspräsidenten Stefan Funk zu zum Motto des Wettbewerbs passenden Themen. Eine Frage lautete: Was würden Sie auf einer Reise in das Weltall mitnehmen, um dort Lebewesen von Europa erzählen zu können? Jochen Lange würde einen Globus mitnehmen, die Länder Europas einzeichnen und diese mit einem weißen Band als Symbol des Friedens und der Zusammengehörigkeit verbinden.
Auf die Frage, welchen Gegenstand oder Lebewesen aus einem europäischen Kunstwerk die beiden Interviewten gerne zum Leben erwecken würden, nannte Jochen Lange das Motiv der Taube von Picasso , um so an die zahlreichen Kriege auf der Welt zu erinnern und der Hoffnung auf Frieden insbesondere auch in der Ukraine Ausdruck zu verleihen. Stefan Funk wählte den niederländischen Künstler Vermeer und dessen um das Jahr 1665 entstandenes Bild „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“. Es zeigt eine mit verschiedenen Accessoires aus dem morgenländischen Raum bekleidete junge Frau und steht sinnbildlich für das große Interesse der damaligen Zeit an fremdländischen Kulturen. Funk erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Bedeutung des freien, grenzüberschreitenden Handels zum Wohle der Gesellschaften.