Es braucht klimaresistentere Bäume
Autor: Stephanie Elm
, Donnerstag, 23. Juli 2026
Mittelfristig wird es die Fichte hier nicht mehr geben - Wie die Förster das Problem lösen wollen
Der Wald der Gemeinde muss sich verändern – der Klimawandel lässt ihm keine andere Wahl. Markus Söder von der Forstbetriebsgemeinschaft Fränkische Rhön und Grabfeld w.V. (FBG) hat dies rund um Motten immer im Blick. Seit 2024 kümmert er sich um die rund 30 Hektar Gemeindewald. Seitdem sind Rückegassen geschlagen worden, einige Festmeter (fM) borkenkäferbefallene Fichten entfernt und neuer Baumbestand gepflanzt worden.
Bunte Mischung
Im „Schäfereifeld“ zeigte er dem Gemeinderat ein vor fünf Jahren neu aufgeforstetes Areal, das sich gut entwickelt hat. Eine bunte Mischung aus Douglasien, Eichen, Buchen und Hainbuchen, Kirschbäumen, Esskastanien und Ahorn soll den Wald klimaresistent machen. „Fichtenbestände sind angezählt“, sagt Söder. „Mittelfristig wird sich die Fichte hier auflösen. Monokulturen sind leicht verletzbar“.
Da im vergangenen und in diesem Jahr noch keine Borkenkäferfälle aufgetreten sind, nutzt Markus Söder die Zeit, um die verschiedenen Areale mit Rückegassen zu erschließen. Während im „Pferchfeld“ und im „Vorderer Horst“ lediglich Trockenschäden und Windwurf beseitigt werden mussten, haben „Lämmersgraben“ und „Am Großen Rasen“ Nachholbedarf: „Da war noch nie eine Axt drin“, beschreibt der Revierleiter die Notwendigkeit der Altdurchforstung und des Anlegens von Rückegassen für die zukünftige Waldpflege. Diese Arbeiten sind im vergangenen Jahr begonnen worden und werden heuer fortgeführt.
Deutlich über dem Soll