„Die Leute sind zu feindselig“
Autor: Norgard Pöschl
, Montag, 14. Sept. 2026
Mit Liebesgeschichten möchte Phillippa Penn die Welt verbessern und liest aus ihren neusten Werken
Am Freitag, 25. September, ist die Sulzthaler Autorin Phillippa Penn Gast der Bücherei Aura. Nach mittlerweile acht veröffentlichten Büchern ist die junge Schriftstellerin vor allem bei Romance-Liebhaberinnen und – liebhabern schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr, wie es in einer Pressemitteilung heißt, der auch die folgenden Informationen entnommen sind. Im Gespräch erzählt sie von ihrem Weg zum Schreiben, von ihren Inspirationsquellen und ihrem Alltag als Selfpublisherin.
Erste Kurzgeschichten
Schon als kleines Mädchen liest Phillippa Penn leidenschaftlich gerne. Sie erinnert sich noch genau an den Moment im Alter von etwa elf Jahren, als ihr bewusst wird, dass es Menschen gibt, deren Beruf darin besteht, Bücher zu schreiben. Bereits damals denkt sie: Was für ein „cooler Job“ und beginnt, erste Kurzgeschichten zu schreiben.
Nach dem Abitur absolviert sie dann jedoch erst einmal eine Berufsausbildung und studiert anschließend Medien- und Kommunikationswissenschaften. Doch selbst im Berufsleben lässt sie der Gedanke nicht los. Nach zehnjähriger Pause beginnt sie tatsächlich wieder zu schreiben. Am Anfang nur im Geheimen, neben der regulären Arbeit. Nicht einmal ihrer Familie erzählt sie davon.
Erst kurz vor der Veröffentlichung des dystopischen Jugendromans „Invalidum“ spricht sie über ihr Vorhaben. Das Buch veröffentlicht sie im Selbstverlag. „Ich wollte nicht ausgebremst werden und nicht um Erlaubnis fragen“, erinnert sie sich. Nach dem zweiten Band der „Invalidum“-Reihe und geprägt von der Pandemie wagt sie sich an ein neues Genre: ihre erste Romance-Novelle.
„Ich hatte das Bedürfnis, etwas fürs Herz zu schreiben“, erzählt sie. Anfang November 2022 ist die Weihnachtsliebesgeschichte fertig. Danach geht alles „im Rekordtempo“: Lektor und Coverdesigner werden kontaktiert, beide können das Projekt glücklicherweise kurzfristig einschieben. Am 8. Dezember erscheint schließlich „Die Wärme, die wir teilen“ – gerade rechtzeitig zur Weihnachtszeit. Die Geschichte trifft den Nerv einer breiten Leserschaft und der Erfolg übertrifft ihre Erwartungen deutlich.