Asiatisches Flair auf Schloss Aschach
Autor: Saale-Zeitung
, Dienstag, 29. Sept. 2026
Von Erhu bis Teezeremonie: Beim chinesischen Mondfest gab es viel zu entdecken und erleben
Bei bestem Wetter, stimmungsvoller Musik und vielen neugierigen Gästen wurde am vergangenen Samstagabend in den Museen Schloss Aschach das chinesische Mondfest gefeiert. Von 17 bis 21.30 Uhr lud das Fest dazu ein, die ostasiatische Sammlung im Graf-Luxburg-Museum sowie die chinesische Kunst und Kultur auf ganz unterschiedliche Weise zu entdecken, wie es in einer Pressemitteilung der Museen Schloss Aschach heißt.
Pünktlich um 17 Uhr eröffnete der Musiker Lejian Zhu den Abend mit den besonderen Klängen seiner Erhu. Die zweisaitige chinesische Röhrenspießlaute gab den Auftakt für ein abwechslungsreiches Programm, das gemeinsam mit dem Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen gestaltet wurde. Das Team des Instituts brachte dabei viel Fachwissen und kreative Mitmachangebote mit nach Aschach.
Kreativität in der Scheune
Die Museumsscheune der Museen Schloss Aschach wurde an diesem Abend zum kreativen Mitmachort: Während Gäste an einer Station unter fachkundiger Anleitung selbst chinesische Schriftzeichen kalligrafierten, entstanden direkt daneben Papierschirme und Fächer mit typischen ostasiatischen Motiven wie Zweigen und Blüten. Zudem fanden chinesische und herbstliche Motive mittels Stoffmalfarben und Modeln Platz auf Stofftaschen, Notizbüchern und vielem mehr, heißt es weiter.
Im Graf-Luxburg-Museum konnten kleine und große Gäste den Klängen der Erhu und der Guzheng-Zither lauschen. Auch die angebotenen Teezeremonien stießen auf großes Interesse. Hier erfuhren Gäste mehr über die Qualität und Zubereitung des Tees und konnten die besondere Atmosphäre der traditionellen Teekultur unmittelbar erleben.
Kondition und Koordination