Grundsätzlich ermöglicht die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Ausbildung der Feuerwehren, insbesondere auch, um die Einsatzbereitschaft und -qualität der Feuerwehren zu erhalten. Letztlich obliegt es den Kommandanten, im Einvernehmen mit der Gemeinde und in Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt, zu entscheiden, ob und welcher Ausbildungs- und Übungsdienst zwingend erforderlich ist, und unter welchen Hygienestandards dieser unter Beachtung der örtlich vorherrschenden Infektionslage durchgeführt werden kann. Aus diesen rechtlichen Vorgaben ergibt sich, dass nur gesunde Einsatzkräfte am Ausbildungs- und Übungsdienst teilnehmen dürfen. Personen mit Anzeichen eines Infekts, wie z. B. Husten, Halsschmerzen, Atemnot, Fieber, Geschmacks- und Geruchsverlust, Durchfall oder Menschen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem gesicherten Covid-19 Fall hatten, sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufhielten oder sich in angeordneter Quarantäne befinden, dürfen an der Übung nicht teilnehmen. klk