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Alpenländische Stimmung am Gügel


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Scheßlitz, Dienstag, 11. Oktober 2016

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Zeckendorfer Wandergruppe "Bergfreunde Edelweiß" fand in der voll besetzten Gügelkirche eine Bergmesse statt. Pfarr...
Die Alphornbläser Fränkische Schweiz spielten während und nach dem Gottesdienst ruhig-besinnliche Weisen. Foto: Joseph Beck


Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Zeckendorfer Wandergruppe "Bergfreunde Edelweiß" fand in der voll besetzten Gügelkirche eine Bergmesse statt. Pfarrer Markus Brendel, selbst ein eifriger Wanderer, zelebrierte den feierlichen Gottesdienst.
In seiner Predigt erinnerte der Geistliche daran, dass Berge in allen Religionen und Nationen schon immer etwas besonderes waren, herausragende Orte. Weiter sagte er: "Bergbesteigungen sind so etwas wie ein Bild für unser Leben. Manchmal sollen wir deshalb herausgehen aus der Enge unseres Lebens." Auch die Kameradschaft sei ein unschätzbares Erlebnis. Deshalb sei es gut, 40 Jahre solcher Erfahrungen auch zu feiern.
Nach den Fürbitten wurden von Christina Rehe die Namen derer verlesen, die bereits verstorben sind, und auch ihrer wurde gedacht. Für die musikalische Umrahmung sorgten der gemischte Chor des Männergesangvereins Giech unter der Leitung von Josef Roth. 1#googleAds#100x100 Die Orgel spielte Ludwig Linz. Auch die Alphornbläser Fränkische Schweiz spielten während und nach dem Gottesdienst ruhig-besinnliche Weisen. Es musizierten Josef Pickel (Geisdorf), Bernd Pickel (Tiefenpölz), Arno Schlee (Steinfeld), Rüdiger Schmider (Frensdorf) und Fritz Schwengler (Kotzendorf).
Am Ende des Gottesdienstes dankte Erster Vorsitzender Rudi Weber Pfarrer Brendel für den Festgottesdienst, Georg Bleier und Güther Friedmann für die Organisation und allen anderen Helfern. Sein besonderer Dank aber galt dem Gründer und langjährigen Motor Schorsch Rehe.
Entstanden ist die Bergwandergruppe 1976 aus der Wanderabteilung "Gügel-Giechburg" des FV Zeckendorf. Von da an fanden jährlich zahlreiche Wander-, Berg- und Klettersteigtouren statt. Anfangs ging es von Hütte zu Hütte, ab 1997 hat man ein festes Quartier, von dem die Bergfreunde aus ihr Touren starten. Mit mittlerweile 80 Jahren ist Schorsch Rehe nach wie vor für die Auswahl der Touren verantwortlich, während Rudi Weber sich um die organisatorischen Angelegenheiten der 22-köpfigen Truppe, überwiegend Alpenvereinsmitglieder, kümmert. Auch für 2017 ist der Ausflug ins Stubaital bereits gebucht. Joseph Beck