Alarm am Baumwipfelpfad
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Ebrach, Donnerstag, 20. Oktober 2016
"Starke Rauchentwicklung und mindestens zehn Verletzte am Baumwipfelpfad Steigerwald!" Mit diesen Worten begann an einem Montag um 18.49 Uhr die Rettungsübu...
"Starke Rauchentwicklung und mindestens zehn Verletzte am Baumwipfelpfad Steigerwald!" Mit diesen Worten begann an einem Montag um 18.49 Uhr die Rettungsübung für die Feuerwehren am Baumwipfelpfad Steigerwald bei Ebrach. Bei einem simulierten Brandanschlag auf den Turm des Baumwipfelpfades wurden die darauf unvorbereiteten Pfadführer und Feuerwehren mit dem Ernstfall konfrontiert, berichtet die Pressestelle der Bayerischen Staatsforsten.
Wimmernd und schreiend liegen über zehn Verletzte im starken Rauch auf dem Turm verteilt. Diese waren bei dem Brandanschlag unterschiedlich stark verletzt worden und benötigen schnelle Hilfe. Der Schock steht den Pfadführern angesichts des starken Rauchs und der schreienden Verletzten noch ins Gesicht geschrieben. Jetzt heißt es trotz allem kühlen Kopf bewahren und das Sicherheitskonzept des Pfads befolgen.
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Nach Klärung der Lage und dem Absetzen des Notrufs erfolgen das kontrollierte Räumen des Pfads und die Erstversorgung der Verletzten. Anschließend ging alles ganz schnell. Zuerst kam die Feuerwehr Ebrach, um sich ein Bild über die Lage zu verschaffen und die ersten Rettungsmaßnahmen zu planen. Nach und nach trafen dann die Feuerwehren aus Großgressingen, Breitbach/Kammerforst, Burgwindheim, Oberschwarzach und zu guter Letzt die Drehleiter aus Burgebrach ein, um den Brand zu löschen und die Verletzten vom vermeintlich zerstörten Turm zu retten.
Die Leiterin des Baumwipfelpfads, Miriam Langenbucher, zeigte sich erfreut, dass so viele Feuerwehrleute an der Übung teilnahmen.
Über die Leistung der eigenen Mitarbeiter kann auch der stellvertretende Leiter Jonas Duscher sehr zufrieden sein: "Die Kollegen auf dem Pfad sind für den Ernstfall gut gewappnet, und alle Beteiligten können von dieser Übung nur profitieren!" red