Äpfel mit Birnen verglichen
Autor: Redaktion
Kulmbach, Montag, 18. November 2019
Zum geplante Wohnbauprojekt in Burghaig (die Bayerische Rundschau berichtete mehrfach) erhielten wir folgende Zuschrift: Eine große Anzahl Burghaiger hat mit einer Unterschriftenaktion bei einer Demo-...
Zum geplante Wohnbauprojekt in Burghaig (die Bayerische Rundschau berichtete mehrfach) erhielten wir folgende Zuschrift: Eine große Anzahl Burghaiger hat mit einer Unterschriftenaktion bei einer Demo-Veranstaltung versucht, das Bauvorhaben in dieser Art in der Theodor-Heublein-Straße zu verhindern beziehungsweise den Bauherrn zu veranlassen, die Baupläne zu überdenken. Bis jetzt ohne Erfolg!
Der Baubeschluss ist erfolgt und der Bauherr kann die Stadt verklagen, wenn sie einen Rückzieher macht.
Unabhängig von einem Bebauungsplan hätte ortsüblich gebaut werden müssen. Wer aber die Genehmigung des Neubaus damit begründet, dass die Firsthöhe der abgebrochenen Scheune höher war als die des Neubaus ist, der vergleicht Äpfel mit Birnen.
Denn eine Scheune gehört zum dörflichen Erscheinungsbild, nicht aber ein Gebäudekomplex für elf Parteien, vom Verkehrsaufkommen ganz zu schweigen.
Es gab auch mal einen Beschluss, dass in Burghaig erst wieder gebaut werden darf, wenn eine ordentliche Verkehrsanbindung vorhanden ist. Die Mehrheit des Stadtrats interessiert das nicht, und so bekommen wir ein Gebäude, das nicht ins Ortsbild passt - und zusätzlich fließt noch mehr Verkehr durch unsere engen Straßen. Vielen Dank dafür!
Erika Brose
Kulmbach-Burghaig