85. Minute: Puff passt - Ehrlich trifft
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Mönchröden, Sonntag, 24. November 2019
Der TSV Mönchröden ist nach dem 2:1-Heimsieg gegen den TSV Schammelsdorf rechtzeitig vor der Winterpause wieder voll im Geschäft. Der TSV Sonnefeld und der SV Ketschendorf verlieren beide wichtige Heimspiele im Abstiegskampf.
In einer spannenden, intensiv geführten Partie, die bis zum Schluss "Spitz auf Knopf" stand, behielten die "Mönche" mit etwas Glück drei Zähler in Rödental. Für die Bezirksliga-Tabelle war das aus Sicht der "Mönche" eminent wichtig, denn jetzt ist der Anschluss wieder hergestellt und die Motivation auf eine lohnende Wintervorbereitung deutlich größer, schließlich drohte bei einer Niederlage das Abrutschen ins Niemandsland! Den "Lucky Punch" in einem fairen Spiel setzte Kapitän Ehrlich fünf Minuten vor Ende.
Nicht zu jubeln hatten dagegen die beiden abstiegsgefährdeten Teams aus Sonnefeld und Ketschendorf, denn sowohl der Landesliga-Absteiger, als auch der Kreisliga-Aufsteiger verloren ihr wichtiges Heimspiel.
TSV Mönchröden - TSV Schammelsdorf 2:1 (1:1)
Schon von Beginn an sahen die 200 Zuschauer zwei Mannschaften, die ohne großes Abtasten flott nach vorne spielten. In den ersten zehn Minuten stellten die Gäste die heimische Abwehr zweimal vor brenzlige Situationen. Nach einer Viertelstunde kam Werner kurz hintereinander gut in Schussposition, scheiterte aber ebenso, wie Biemann wenig später.
Aber auch Schammelsdorf hatte mit einem Schuss von Koschwitz und einer weiteren Gelegenheit zwei Halbchancen. Nach einer halben Stunde setzte sich Köhn gut über die linke Seite durch, und Werner netzte dessen Querpass am langen Pfosten zur 1:0-Führung ein. In Minute 37 erhielten die Mannen von Trainer Kauder einen Freistoß an der Strafraumgrenze, den Pitzer gekonnt zum gerechten 1:1-Pausenstand im Dreieck versenkte.
Nach dem Wechsel merkte man beiden Mannschaften an, dass sie unbedingt den Sieg wollten. Es wurde früh gestört und schon im Mittelfeld die Zweikämpfe gesucht. Während der heimische TSV immer wieder probierte, durch schnelle Kombinationen nach vorne zu kommen, operierten die Gäste mehr mit langen Bällen und waren bei Standards stets gefährlich.