11,25 Millionen für den öffentlichen Personennahverkehr in Oberfranken
Autor: Redaktion
Kulmbach, Montag, 11. Januar 2016
Die Regierung von Oberfranken hat im Jahr 2015 den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Regierungsbezirk Oberfranken mit 11,254 Millionen Euro gefördert. Die vom Bayerischen L...
Die Regierung von Oberfranken hat im Jahr 2015 den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Regierungsbezirk Oberfranken mit 11,254 Millionen Euro gefördert. Die vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel wurden für die Anschaffung neuer Busse, für Verkehrsverbesserungsmaßnahmen der Landkreise und kreisfreien Städte, für die Einführung von neuen Bedienformen im ÖPNV im ländlichen Raum und für verbilligte Schülerzeitkarten eingesetzt.
Mit rund 2,838 Millionen Euro konnte im Jahr 2015 die Anschaffung neuer Linienbusse gefördert werden. Private und kommunale Verkehrsunternehmen im Regierungsbezirk Oberfranken haben mit Hilfe dieser Fördermittel insgesamt 41 neue Linienbusse angeschafft. Es handelte sich dabei im Einzelnen um 39 Niederflur-Linienbusse in verschiedenen Buslängen und zwei Midi-Niederflurbusse.
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Außerdem wurden zwei Überlandlinienbusse mit Hublift mit der Standard-Buslänge von 12 Meter angeschafft. Alle geförderten Linienbusse sind mit Einstiegshilfen für mobilitätsbeeinträchtigte Personen ausgerüstet.
Linien erweitert
Die oberfränkischen Landkreise und kreisfreien Städte als Aufgabenträger des ÖPNV erhielten im Haushaltsjahr 2015 insgesamt 4,072 Millionen Euro an ÖPNV-Zuweisungen. Die Landkreise und kreisfreien Städte verwenden diese Mittel eigenverantwortlich für ÖPNV-Maßnahmen, beispielsweise für Linienerweiterungen und Linienverdichtungen und sonstige Verbesserungsmaßnahmen des ÖPNV-Angebotes.Weitere 195 300 Euro wurden zur Einführung von neuen bedarfsorientierten Bedienformen im ländlichen Raum ausgezahlt. Mit diesen neuen Angeboten soll dort, wo es sich mangels Nachfrage nicht oder nicht mehr lohnt, öffentliche Buslinien mit Standard-Bussen zu betreiben, die Mobilität der Bevölkerung im ÖPNV gewährleistet werden.
Die oberfränkischen privaten und kommunalen Verkehrsbetriebe erhielten außerdem rund 3,932 Millionen Euro an sogenannten Ausgleichsleistungen, die die Mindereinnahmen ausgleichen, die durch ermäßigte Fahrpreise für Zeitkarten von Schülern, Auszubildenden und Studenten entstehen. Schließlich bewilligte die Regierung von Oberfranken für die ÖPNV-Infrastruktur insgesamt 217 000 Euro. Gefördert wurden neben barrierefreien Umgestaltungen von Haltestellen unter anderem auch Wartehäuschen. red