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Wetter in Franken: Hitze zum Wochenendstart - wann folgt die Abkühlung?


Autor: Ralf Welz

Franken, Freitag, 14. August 2026

In Franken wird es am Wochenende zunächst sehr heiß - mit Temperaturen über 30 Grad. Dann soll eine Kaltfront Gewitter, Regen und spürbare Abkühlung bringen.
Franken erwartet an diesem Freitag und Samstag strahlend schönes Freibadwetter (Symbolbild). Ab Sonntag sorgt eine Kaltfront dann für deutliche Abkühlung.


Der Deutsche Wetterdienst (DWD) und der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs sind sich einig: Das Wochenende bringt Franken zunächst hochsommerliche Verhältnisse mit Temperaturen deutlich jenseits der 30-Grad-Marke. Doch die Hitze hat ein Ablaufdatum - ab Sonntag kündigt sich eine spürbare Abkühlung an.

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Wetter in Franken: Wolkenloser Himmel am Freitag - bis zu 37 Grad in Nordbayern

Der Freitag (14. August 2026) präsentiert sich in Franken sonnig und außergewöhnlich heiß. Für Nordbayern erwartet der DWD zwischen 31 und 37 Grad, Stefan Ochs ("Wetterochs") geht für die Region von rund 33 Grad aus.

Der Wind weht schwach bis mäßig aus östlicher bis südöstlicher Richtung. Selbst in den Kammlagen des Bayerischen Walds werden Temperaturen um 30 Grad gemessen, auf dem Großen Arber bis zu 24 Grad. Die Nacht zum Samstag verläuft überwiegend klar bei Tiefstwerten zwischen 10 und 17 Grad.

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Vorläufiger Höhepunkt der Hitzewelle am Samstag

Am Samstag (15. August 2026) erreicht die Hitzewelle ihren vorläufigen Höhepunkt. Der DWD prognostiziert für weite Teile Nordbayerns Temperaturen zwischen 33 und 38 Grad, wobei die höchsten Werte in Mainfranken erwartet werden. Stefan Ochs geht für die fränkische Region von bis zu 35 Grad aus.

Einzelne Wolken aus westlicher Richtung trüben den Sonnenschein kaum. Der Wind bleibt schwach und weht aus wechselnden Richtungen.

Die Nacht zum Sonntag bringt erste Anzeichen der Wetterumstellung: Von Nordwesten ziehen Wolken auf, örtlich sind erste Schauer möglich. Die Temperaturen sinken auf 15 bis 20 Grad – die mildeste Nacht der Woche mit Tiefstwerten nahe 18 Grad.

Sonntag: Kaltfront bringt Gewitter und Temperatursturz

Eine Kaltfront aus Nordwesten erfasst am Sonntag (16. August 2026) den Freistaat. Nach Einschätzung beider Quellen ist ab Mittag mit wechselnder Bewölkung sowie verbreiteten Regenschauern und Gewittern zu rechnen.

Die Höchstwerte fallen auf 26 bis 32 Grad (DWD) beziehungsweise 27 bis 29 Grad ("Wetterochs"). In Gewitternähe sind starke Böen möglich, der allgemeine Wind dreht auf mäßigen Nordwestwind.

Hinsichtlich der genauen Niederschlagsmengen besteht noch Unsicherheit: Während KI-gestützte Wettermodelle wie AIFS und AIGFS bereits am Sonntag verbreitete Regenschauer erwarten, prognostiziert das deutsche ICON-Modell zunächst kaum Regen. Unwetter oder Überschwemmungen gelten nach aktuellem Stand als wenig wahrscheinlich.

Montag und Dienstag: Unbeständiges Wetter - es wird deutlich kühler

Der Montag (17. August 2026) zeigt sich dann unbeständig. Vor allem in der Oberpfalz sind anfangs noch Regen und vereinzelte Gewitter möglich, im Laufe des Tages ziehen die Niederschläge nach Süden ab. Von Unterfranken her lockert es auf und die Sonne zeigt sich wieder häufiger. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 und 28 Grad (DWD) beziehungsweise je nach Modell bei 22 bis 27 Grad (Ochs). Der Nordwestwind weht mäßig bis in Böen frisch.

Für Dienstag (18. August 2026) und Mittwoch (19. August 2026) kündigt der "Wetterochs" weitere Tiefausläufer an, die Regenfälle und Schauer mitbringen - teils auch ergiebig. Die Temperaturen bewegen sich dann zwischen 20 und 25 Grad.

Der DWD verweist für die Nacht zum Dienstag auf einen Wolkenaufzug aus westlicher Richtung mit gebietsweise einsetzenden Regenfällen in den frühen Morgenstunden.

Großwetterlage: Ende des Hochsommers

Mit dem Durchzug der Kaltfront am Sonntag endet die hochsommerliche Periode vorerst. Es stellt sich nach Einschätzung von Stefan Ochs eine ausgeprägte Westwetterlage ein, die für die kommende Woche wechselhaftes, deutlich kühleres Wetter mit sich bringt.

Die genaue Verteilung und Intensität der Niederschläge bleibt dabei noch mit Unsicherheiten behaftet.

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