Bayerischer Landtag: Diese oberfränkischen Politiker haben es geschafft
Autor: Redaktion
Franken, Mittwoch, 17. Oktober 2018
Aus allen sieben Bezirken Bayerns werden Abgeordnete in den Landtag in München entsandt, so auch aus Oberfranken. Diese Kandidaten haben es geschafft.
Wenn bei der Landtagswahl entschieden wird, wer in das neu gewählte Parlament einzieht, können direkt gewählte Kandidaten beruhigt aufatmen: Ihnen ist der Platz im Maximilianeum sicher. Wer einen Stimmkreis für sich entschieden hat, sitzt für die nächsten fünf Jahre im Landtag. Aus Oberfranken sind das acht Kandidaten, allesamt von der CSU.
Neben diesen Kandidaten gibt es aber dieses Mal noch zehn weitere Abgeordnete aus Oberfranken - sie werden über die Bezirkslisten der Parteien bestimmt.
Und da beginnt das große Zittern: Je nach Gesamtstimmenergebnis stehen jeder Partei eine bestimmte Anzahl von Listenplätzen zu - oder auch nicht, sollten alle der Partei zustehenden Plätze schon von Direktkandidaten besetzt sein.
Die CSU etwa hat laut Stimmenanteil nur sieben Plätze aus Oberfranken zu besetzen, hat aber acht Direktmandate. Das heißt, dass sie auch alle acht entsenden (hieraus entsteht ein Überhangmandat), reine Listenkandidaten der CSU in Oberfranken aber keine Chance haben.
Die Kandidaten aus Oberfranken der CSU sind:
- Holger Dremel (Bamberg-Land)
- Melanie Huml (Bamberg-Stadt)
- Gudrun Brendel-Fischer
- Martin Mittag (Coburg)
- Michael Hofmann (Forcheim)
- Alexander König (Hof)
- Jürgen Baumgärtner (Kronach/Lichtenfels)
- Martin Schöffel (Kulmbach/Wunsiedel
Für die SPD kommen dank eines Ausgleichsmandats in den Landtag: