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VGN mit Ankündigung: Preise werden zum Jahreswechsel teurer


Autor: Redaktion

Franken, Samstag, 03. Oktober 2026

Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel des VGN müssen sich im kommenden Jahr auf höhere Preise einstellen. Darum ist die Erhöhung nötig.
Die VGN-Preise steigen im Durchschnitt um knapp 6 Prozent. (Archivbild)


Zum 1. Januar 2027 erhöht der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) die Ticketpreise im Durchschnitt um 5,86 Prozent. Die jährliche Anpassung richte sich nach einem sogenannten Mobilitätsindex. Dieser berücksichtige gleichermaßen die voraussichtlichen Kostensteigerungen bei den Verkehrsunternehmen und die Entwicklung der Einkommen in privaten Haushalten, wie der Verbund mitteilt.

Als Hauptfaktoren für die höheren Kosten nennt der VGN vor allem gestiegene Personalkosten, höhere Stations- und Trassenpreise im Schienenverkehr sowie erwartete Preissteigerungen bei Anschaffung und Wartung von Bussen und Bahnen. Kürzlich empfahl das Team drei Wandertouren in Franken und der Oberpfalz mit dem ÖPNV und ohne Parkplatzstress.

VGN erhöht Preise und verweist auf Bund und Länder

"Die Anhebung der Fahrpreise betrifft nur einen kleinen Teil der Verkäufe des Verkehrsverbundes. Auf seine klassischen Tickets, wie Einzel- und Mehrfahrtenkarten oder Zeitkarten, entfällt nur noch ein Viertel der Fahrgeldeinnahmen im VGN", heißt es in der Pressemitteilung.

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Keinen Einfluss habe der VGN auf die Preise für das Deutschlandticket. Ebenso bleibe das 365-Euro-Ticket für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende unverändert, da dessen Preis vom Freistaat Bayern festgelegt werde.

"Insgesamt decken die Fahrgeldeinnahmen im VGN die Aufwendungen für das Verkehrsangebot zu nur 29 Prozent. Umso schwerer wiegt, dass Bund und Länder die Ausgleichsleistungen für das Deutschlandticket nicht an die Kostenentwicklung anpassen", so der VGN weiter. Die Folge: Letztlich müssten die Fahrgäste die Lücke durch die Preiserhöhungen mittragen.

Preisbeispiele

Ab 1. Januar 2027 steigen die Preise für Einzelfahrkarten in

  • Preisstufe K um 10 Cent auf 2,20 Euro für Erwachsene und 1,10 für
  • Preisstufe A um 20 Cent für Erwachsene auf 4,10 Euro und 10 Cent für 
    Kinder auf 2,00 Euro
  • Preisstufe B um 20 Cent für Erwachsene auf 3,50 Euro und 10 Cent für 
    Kinder auf 1,70 Euro
  • Preisstufe C um 20 Cent für Erwachsene auf 3,30 Euro und 10 Cent für 
    Kinder auf 1,60 Euro
  • In den kleineren Stadtverkehren mit Preisstufen D bis F um 10 Cent für 
    Erwachsene und Kinder

Der Preis für das verbundweit gültige Tagesticket Plus erhöht sich um 1,60 Euro auf 28,10 Euro. Auf verschiedenen Bahnstrecken gibt es in Franken aktuell Einschränkungen. Zugausfälle gibt es etwa bis Mitte Oktober noch zwischen Würzburg und Bamberg und im November sind die Kreise Aschaffenburg und Main-Spessart betroffen.

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