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Unterfranken: Vier Polizeieinsätze - Sprengkommando muss wegen Granaten anrücken


Autor: Redaktion

Unterfranken, Freitag, 02. Oktober 2026

Bei Durchsuchungen stellt die Polizei in Unterfranken Granaten und Devotionalien aus der Nazi-Zeit sicher. Dabei bleibt es aber nicht.
Die Polizei durchsuchte Objekte in drei unterfränkischen Kreisen sowie der Stadt Würzburg.


Die Polizei hat in Unterfranken vier Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Vier Deutschen im Alter von 17 bis 33 Jahren stehen im Verdacht, in einer Chatgruppe Volksverhetzung begangen und Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Vereinigungen verwendet zu haben, teilte die Polizei mit. Auch der Vorwurf eines Körperverletzungsdelikts steht im Raum.

In einer Würzburger Wohnung fanden die Ermittler Marihuana im mittleren dreistelligen Grammbereich. Zudem seien den Angaben zufolge bei den Durchsuchungen in Roden (Kreis Main-Spessart), Gelchsheim (Kreis Würzburg), Mainstockheim (Kreis Kitzingen) und Würzburg in mehreren Häusern Gegenstände aus der NS-Zeit, Anscheinswaffen und Schutzkleidung sichergestellt worden. In Gelchsheim entdeckten die Beamten zwei Brandgeschosse aus dem Zweiten Weltkrieg und zwei funktionsunfähige Handgranaten. Das Sprengkommando sprengte die Geschosse kontrolliert vor Ort.

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Die weiteren Ermittlungen laufen – auch wegen möglicher Verstöße gegen Waffen-, Sprengstoff-, Kriegswaffen- und Betäubungsmittelgesetze.