Wo gibt es den besten Kaffee in Franken? Unsere Leser haben gewählt
Autor: Sandro Frank
Franken, Donnerstag, 08. Januar 2026
Unsere Leser haben uns ihre Lieblingscafés und Röstereien in Franken verraten.
Kaffee gehört für viele Menschen fest zum Alltag. In Franken gibt es zahlreiche Cafés und Röstereien, die sich der Kunst der Kaffeezubereitung verschrieben haben. Wir wollten von unserer Community wissen, wo es in Franken den besten Kaffee gibt, und haben euch bei Facebook nach Empfehlungen gefragt. Wer weitere Anregungen für besondere Cafés in Franken sucht, findet in diesen Leser-Tipps eine passende Ergänzung.
Von traditionellen Cafés bis zu modernen Röstereien und Manufakturen war bei den Antworten alles vertreten. In diesem Artikel stellen wir euch die sechs beliebtesten Antworten vor. Wer darüber hinaus weitere Genussadressen entdecken möchte, findet hier eine Auswahl der besten Orte für Kuchen und Torten in Franken.
Platz 6: Kaffeerösterei Bogatz in Forchheim
Die Kaffeerösterei Bogatz auf Platz sechs ist eine familiengeführte Specialty-Coffee-Manufaktur im oberfränkischen Forchheim. Seit der Gründung im Jahr 2010 werden dort ausschließlich Spezialitätenkaffees in einem schonenden Langzeitröstverfahren geröstet, um komplexe Geschmacksnoten und einen geringen Säuregehalt zu erreichen.
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Gegründet wurde die Rösterei von Constanze und Dieter Bogatz, beide Diplomingenieure der Lebensmitteltechnologie, wobei Dieter Bogatz heute als Röstmeister tätig ist. Geröstet wird mit einem gusseisernen Trommelröster unter ständiger Aufsicht, abgestimmt auf Temperatur und Röstdauer jeder einzelnen Bohne. Angeboten werden Bio-Kaffees als Bohnen, darunter Mischungen, unterschiedliche Röstungen, Espresso und entkoffeinierte Varianten, die sich auch für Vollautomaten eignen.
- Adresse: Holzstraße 10, 91301 Forchheim
- Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:30 bis 18 Uhr, Samstag von 8:30 bis 17 Uhr
- Internet: Kaffeerösterei Bogatz
Platz 5: Diakonie-Café Wagner in Ebern
Das Diakonie-Café Wagner belegt im Ranking Platz fünf und liegt in Ebern im unterfränkischen Landkreis Haßberge. Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1884 zurück, als der Nürnberger Konditormeister Friedrich Klausner die Konditorei Spörlein übernahm und gemeinsam mit seiner Frau ein Café eröffnete. Über mehrere Generationen hinweg wurde der Betrieb von der Familie Wagner weitergeführt, baulich erweitert und kontinuierlich an neue Gegebenheiten angepasst.
Heute wird das Inklusionscafé als integratives Projekt der Diakonie Bamberg-Forchheim geführt und verbindet seinen Cafébetrieb mit einer sozialen Aufgabe. Menschen mit psychischen Erkrankungen aus dem nördlichen Landkreis Haßberge erhalten hier Beschäftigungsmöglichkeiten. Kaffee ist dabei ein selbstverständlicher Bestandteil des Angebots und prägt den Alltag des Hauses.