Wohl keine Akademie, aber Chorzentrum in Weißenohe
Autor: Redaktion
Weißenohe, Montag, 18. Januar 2016
Als Ergebnis einer Besprechung des Fördervereins "Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes (FSB) im ehemaligen Benediktinerkloster Weißenohe" mit Vertretern des Bayerischen Musikrates lässt sich festhalten, dass Weißenohe wohl keine vierte Bayerische Musikakademie werden kann, jedoch womöglich ein Chorzentrum.
Der Förderverein "Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes (FSB) im ehemaligen Benediktinerkloster Weißenohe" begrüßt zum Jahresbeginn vier neue Mitglieder: den Gesangverein (GV) Mainthal Neuenreuth/Neudrossenfeld, den Gospelchor Unity Singers aus Heroldsberg und den GV Gemütlichkeit Geschwand/Obertrubach. Desweiteren trat der Vorsitzende des GV Eintracht Forchheim, Uwe Siegfried, dem Förderverein bei.
Der Förderverein, so der Vorsitzende Eduard Nöth, besteht nunmehr aus 218 Personen und Institutionen und verfügt über ein jährliches Beitragsaufkommen von mehr als 16 500 Euro.
Monika Hohlmeier kommt
Auf Einladung des Vorsitzenden wird am Freitag, 5. Februar, die Europaabgeordnete Monika Hohlmeier (CSU) das ehemalige Benediktinerkloster besuchen. Dabei soll das mit der Regierung von Oberfranken abgestimmte neue Betriebskonzept erläutert werden.
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Die Verantwortlichen erwarten sich von der Abgeordneten eine Unterstützung bei der Beantragung europäischer Fördermittel. In München fand unterdessen eine Gesprächsrunde mit Vertretern des Bayerischen Musikrates im Bayerischen Landtag statt. An der Spitze des Musikrates steht Thomas Goppel (CSU). Als Ergebnis dieser Besprechung, die hauptsächlich die Wirtschaftlichkeitsberechnung für den laufenden Betrieb im Auge hatte, lässt sich festhalten, dass Weißenohe wohl keine vierte Bayerische Musikakademie werden könne, jedoch die Unterstützung des Musikrates als Chorzentrum des FSB finden kann. Für die abschließende Beratung im Bayerischen Musikrat signalisierte Goppel weitgehend Zustimmung zu diesen Plänen.
Abordnung aus der Region
Die Interessen des Projektes in Weißenohe vertraten bei dieser Besprechung der Forchheimer Landrat Hermann Ulm (CSU), FSB-Präsident Jacobi, der Geschäftsführer der Chorakademie gGmbH Herbert Meier, der Weißenoher Bürgermeister Rudi Braun (FW) und Nöth. Desweiteren nahmen an diesem Gespräch der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete Michael Hofmann (CSU) und Baudirektor Günther Neuberger von der Regierung von Oberfranken teil.Der Bayerische Musikrat ist der Dachverband von aktuell 60 Einrichtungen und Verbänden des Musiklebens in Bayern und repräsentiert rund eine Million Bürger in den Bereichen des Laienmusizierens, der professionellen Musik und der musikalischen Bildung.