Im Eggloffsteiner Wildpark Hundshaupten (Landkreis Forchheim) sind Elch-Zwillinge auf die Welt gekommen. Nach einem traurigen Ausgang im vergangenen Jahr ist das Team besonders erleichtert.
- Wildpark Hundshaupten in Egloffstein glücklich über neugeborene Elch-Zwillinge
- "Lasse" und "Lotta" hatten 2021 Nachwuchs verloren
- "Umso größer die Anspannung": Zitter-Geburt nimmt glückliches Ende
- Mehrere Neuerungen im Wildpark: Spielplatz, Ausstellungen, Vorführungen
Der Wildpark Hundshaupten im Landkreis Forchheim beheimatet knapp 40 heimische und seltene Tierarten. Das Team konnte vor Kurzem freudig die Geburt von Elch-Zwillingen verkünden. Diese Attraktion sei das Sahnehäubchen neben weiteren neuen Highlights, die die Besucher*innen erwarten, erklärt die stellvertretende Leiterin Lisa Winzer inFranken.de.
Wildpark Hundshaupten erlebt Elch-Geburt - "hofften, dass es beiden gut geht"
Lasse und Lotta sind Eltern geworden. Sie haben für die Tierart üblich "zwei kleine Kämpfer" auf einmal bekommen, so Winzer. 2021 überlebte der Nachwuchs leider nicht. Umso größer die Anspannung in diesem Jahr. "Anfangs ist es immer etwas kritisch, ob sie es schaffen, oder nicht. Wir können auch nicht wie bei Schafen einfach in das Gehege gehen und schauen, ob alles in Ordnung ist. Daher hofften wir, dass es beiden gut geht", erinnert sie sich.
"Sie hatten einen guten Start, alles hat geklappt", so das erleichterte Fazit. Wenn das Team das Geschlecht bestimmt hat, werde es Namensvorschläge auf Facebook annehmen. "Dann dürfen sich die Leute gerne Gedanken machen", kündigt Winzer an.
Sie könne beobachten, dass die Besucher*innen besonders lange am Gehege verweilen, wenn der Nachwuchs sich nah am Zaun befindet. Winzer ist aber sicher, dass die Zwillinge nicht die einzige Motivation für einen Besuch im Wildpark sind. "Wir haben noch so viele andere Neuerungen und spannende Tiere."
Spielplatz, Ausstellungen und Vorführungen - das ist neu im Wildpark Hundshaupten
Der Tierpark ist stolz über einen besonderen neuen Spielplatz: "Wir haben unseren alten saniert und daraus einen Mehrgenerationenspielplatz gemacht." Dieser enthalte barrierefreie Elemente, sodass sich hier alle Altersstufen begegnen könnten und auch Menschen mit Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen sind.
Daneben gebe es eine neue Rentierausstellung auf dem kleinen Rundweg am neuen Stall des Rentiergeheges. "Direkt gegenüber können sich die Leute in einem kleinen Zelt einen Einblick in das Volk der Samen verschaffen", erklärt Winzer.
So schön!!! ich wünsche den kleinen Elchzwillingen alles Gute. Das ist zwar nun mal gar keine der ganz großen Nachrichten, aber bei dem ganzen Sch....... der zur Zeit passiert, ist ein kleiner, netter Moment doch toll. Erinnert vielleicht daran, dass die Welt auch schön sein kann, wenn man sie lässt.