"Das Einzige, was mir Halt gibt, ist wenn ich sehe, wenn mein Mann ein bisschen lächelt", sagt Christina Müller. Doch dieses Lächeln wurde in letzter Zeit immer seltener: Seit einem Jahr kämpft ihr Mann Fabian (alle Namen geändert) gegen die heimtückische Krebserkrankung Leukämie.

Zuletzt hat sein Körper die transplantierten Stammzellen abgestoßen. Weil der 31-Jährige deshalb wieder im Krankenhaus liegt, führt seine Frau Christina das Gespräch. Beiden ist ihre finanzielle Not unangenehm, sie möchten deshalb lieber anonym bleiben.

Schüttelfrost und Fieber - dann furchtbare Bauchschmerzen

Angefangen hat alles im Oktober 2019, erzählt Christina Müller. Zwei Tage habe ihr Mann Schüttelfrost und Fieber gehabt. Im November hatte er dann "furchtbare Bauschmerzen". Der Hausarzt äußerte kurz danach das erste Mal die Diagnose: Leukämie. Für das junge Ehepaar ein Schock: "Wir haben jeden Tag gelebt wie sonst auch. Das wurde uns von jetzt auf gleich vor den Kopf geknallt", sagt Müller.

Mit dem Rettungswagen ist Fabian Müller direkt vom Hausarzt in die Uniklinik Erlangen gekommen, wurde dort notoperiert. Nach einer Knochenmarkpunktion stand fest: Eine akute lymphatische Leukämie zerstört jede Zelle seines Körpers.

Müller wurde auf die Onkologiestation verlegt, die Ärzte gaben ihm noch eine Lebenszeit von drei bis sechs Wochen. Das war Anfang Dezember 2019. "Er war komplett nicht bei sich", sagt seine Ehefrau. Ab Januar begannen die Ärzte dann mit Bestrahlungen und Chemo-Therapien, viele lange Krankenhausaufenthalte folgten.

Trotz Stammzellenspende ständiger Kampf ums Überleben

Im März dieses Jahres wurde unausweichlich klar: Müller braucht eine Stammzellenspende. Glücklicherweise konnte relativ schnell ein Spender gefunden werden. Am 28. April erfolgte die Transplantation. "Es ist nicht leicht und nicht selbstverständlich, einen Spender zu bekommen. Wir haben ihm das Leben meines Mannes zu verdanken", sagt Christina Müller. Bis Ende Mai musste der 31-Jährige im Krankenhaus bleiben, dann durfte er vorerst nach Hause.

Dort kommen zu dem ständigen Kampf ums Überleben für das junge Paar auch finanzielle Sorgen hinzu: Weil das Immunsystem von Fabian Müller komplett heruntergefahren ist, kann die geringste Pilz- oder Bakteriensammlung in Möbeln oder Kleidung zur Gefahr werden. Ein Teppichboden kann zur Todesfalle werden.

Auf dringenden ärztlichen Rat hin hat sich das Paar deshalb ein neues Sofa, neue Matratzen und eine neue Waschmaschine kaufen müssen. Doch um für Ersatz zu sorgen, fehlen schlichtweg die finanziellen Mittel. Dazu kommen Kosten für Medikamente, Fahrtkosten zur Klinik, Parkgebühren.

Unvorhergesehene Kosten wirft Paar aus der Bahn

Dass jetzt noch zusätzlich unvorhergesehene Kosten, zum Beispiel durch eine defekte Waschmaschine, auf sie zukommen, wirft die beiden vollkommen aus der Bahn. Auch eine dringend notwendige Autoreparatur steht an. Christina Müller muss deshalb vielleicht das Auto verkaufen. "Es fehlt komplett am Lebensunterhalt."

Am 15. Oktober, vor knapp vier Wochen dann der Rückschlag: Müllers Körper hat die Stammzellen abgestoßen. Im Krankenhaus wird er nun mit hoch dosiertem Cortison und Morphium behandelt, bekommt zwei Mal wöchentlich eine Blutwäsche. "Das war wirklich nicht leicht", sagt Christina Müller.

Christina und Fabian Müller sind deshalb auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Familienkrebshilfe Sonnenherz mit Sitz im oberbayerischen Mauern hat die Redaktion des Fränkischen Tags Forchheim auf das Schicksal der beiden aufmerksam gemacht.

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