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Negativlauf des SKC Eggolsheim geht weiter


Autor: Redaktion

Eggolsheim, Mittwoch, 28. Februar 2018

Vier Spiele, vier Niederlagen: Im Saisonendspurt scheint den Sportkeglern des SKC Eggolsheim der Saft auszugehen.
Mit 581 Holz und 2,5 Satzpunkten erzielte Tamara Burgis in der 2. Bundesliga das beste Ergebnis für Eggolsheim. Foto: Marie Möhrlein/Archiv



Damen, 2. Bundesliga Mitte: Victoria Bamberg II - SKC Eggolsheim 5:3 MP

Ein Spiel über sechs Bahnen ist für die SKC-Damen nicht alltäglich. Es starteten Corina Wirsching, Manuela Haßfurther und Kathrin Hübner. Wirsching gewann den ersten Satz und musste mit 519 Holz alle anderen Sätze abgeben. Zwei Durchgänge konnte Haßfurther knapp für sich entscheiden, ließ jedoch mit 536:563 Holz den Punkt auf Bamberger Seite. Hübner hatte es mit Daniela Kicker aus der 1. Mannschaft zu tun. Sie gewann keinen Satz bei 504:581 Holz. Nach der ersten Hälfte lagen die Damen ohne Mannschaftspunkt und deutlichen 180 Holz zurück.
Das Trio Anna Ritthaler, Helga Friede und Tamara Burgis versuchte in der zweiten Hälfte sein Bestes. Bei Ritthaler ging es eng zu, sie erzielte 2,5 Satzpunkte und den MP für Eggolsheim bei 524:517 Holz. Friede holte die ersten beiden Sätze, dann wechselten die Bamberger und gewannen die letzten beiden Sätze. Durch die bessere Holzzahl (552:543) sicherte Friede den MP. Die Bestleistung auf Eggolsheimer Seite erzielte Tamara Burgis mit 581 Holz, sie gewann 2,5 Satzpunkte. Der Rückstand war nicht aufzuholen und verringerte sich zum Spielende auf 141 Zähler, was den Derbysieg für Bamberg ausmachte (3217:3357, 3:5 MP). Die SKC-Damen rutschen in der Rangliste auf Platz 3 ab. "Wir müssen die nächsten drei Spiele gewinnen, um in der Tabelle so weit oben zu bleiben", sagte Kathrin Hübner.


Damen, Bezirksoberliga: RSC Concordia Oberhaid - SKC Eggolsheim II 5:3 MP

Nur drei der sechs Eggolsheimerinnen gewannen ihr Duell und holten Mannschaftspunkte. Jasmin Hahn und Simone Schramm sollten einen Vorsprung herausspielen. Dies gelang nur bedingt. Während Schramm sich mit 4:0 Sätzen (508 Holz) klar absetzte, konnte Hahn nur einen Satz für sich entscheiden. Hauchdünne sechs Holz und eine Teilung der Mannschaftspunkte waren die Bilanz. Die Mittelachse bildeten Silvia Bessler und Nicole Lache: Es war ein Abbild der ersten Paarung. Lache holte mit 506 Holz ihren MP. Bessler teilte sich ab dem dritten Durchgang mit Christina Bäz die 120 Wurf. Beiden gelang es nicht, sich abzusetzen, wichtige Holz schmolzen dahin.
Mit 31 Holz im Nacken und der Aufgabe, den MP holen zu müssen, gingen Ortrud Will und Sandra Helmreich ins Rennen. Wiederum gelang es nur Helmreich (496 Holz) ihren Punkt zu holen. Wills Kontrahentin zog unbeirrt ihre Kreise und holte mit 536 Holz die Bestmarke. Im Vergleich aller Parameter punktete Eggolsheim nirgends.


Herren, Landesliga: SKC Eggolsheim - FSV Sandharlanden 2:6 MP

Auch im Kellerduell der Landesliga konnten die Herren I ihre Durststrecke nicht beenden. Bei der 2:6-Niederlage (3237:3326 Holz) waren die Gäste die klar bessere Mannschaft. Die Oberfranken legten einen Fehlstart hin. Bei Kai Postler (525:547) ging nicht viel zusammen. Thomas Hollmann verschlief den ersten Satz, danach war er im Spiel. Trotzdem musste er in seinem Duell beim 508:563 seinem Gegenüber klar den Vortritt lassen. 0:2 mit einem Minus von 77 Holz war der deprimierende Zwischenstand.
Die Chance zum Ausgleich bot sich im mittleren Abschnitt. Markus Hausner machte seinen MP beim 561:539 (3:1 Satzpunkte). Otto Dörfler ließ die Riesenchance beim 516:517 liegen, seine Farben besser ins Spiel zu bringen. 1:3 und ein Minus von 56 Holz, das war die Bürde für das Schlusspaar. Die Gäste brachten nun ihre Top-Leute (581, 579) und ließen nichts anbrennen. Auf Eggolsheimer Seite mühten sich Manni Krolikowski (549) und Chris Schlund (578), letztendlich jedoch vergeblich.


Herren, Bezirksoberliga: SKC Speichersdorf - SKC Eggolsheim II 7:1 MP

Nichts zu holen gab es für die Herren II beim SKC Speichersdorf. Die Ostoberfranken waren beim 7:1 (3271:2960) das klar bessere Team. Beim SKC II waren doch viele Schwächen erkennbar, vor allem wurde häufig der Start in die jeweiligen Duelle verschlafen, man lag nach dem ersten von vier Sätzen gleich deutlich zurück. Einzig Chris Hebeis mit 529 Holz erreichte Bezirksoberliga-Niveau.