Christian Martin hört in Kirchehrenbach auf

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Nach drei Jahren in Diensten des TSV Kirchehrenbach sucht Christian Martin zur neuen Saison eine neue Aufgabe als Trainer. Foto: Archiv
Nach drei Jahren in Diensten des TSV Kirchehrenbach sucht Christian Martin zur neuen Saison eine neue Aufgabe als Trainer.  Foto: Archiv
Uwe Schirner
Uwe Schirner
 

Nach dann drei Jahren ist im Sommer Schluss. Der 47-Jährige gibt sein Traineramt beim TSV ab und sucht eine neue Aufgabe - vorwiegend im Kreis ER/PEG.

Ein wehmütiger Abschied nach drei gemeinsamen Jahren: Der TSV Kirchehrenbach aus der Fußball-Kreisliga 2 ER/PEG muss sich zur kommenden Saison auf die Suche nach einem neuen Trainer begeben: Christian Martin, der das Amt zur Spielzeit 2014/2015 übernommen hat, sucht eine neue Herausforderung. Leicht ist dem 47-Jährigen die Entscheidung nicht gefallen, das betont der Bamberger mehrfach: "Ich hatte und habe eine tolle Zeit in Kirchehrenbach." Es war seine erste Station im Spielkreis Erlangen/Pegnitzgrund. Umfeld und Mannschaft hätten toll miteinander harmoniert.


Positive Entwicklung unter Martin

"Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam etwas aufgebaut", sagt Martin. "Dies ist an der sportlichen Entwicklung zu erkennen." Nach Platz 10 in seiner Premierensaison und der folgenden Umgruppierung in die Kreisliga 2 rangiert Kirchehrenbach nach Platz 6 im Vorjahr mit den punktgleichen Teams SV Ermreuth und SK Lauf II auf Rang 2 - und hat sogar zwei Spiele weniger absolviert. Sollte der TSV diese Partien erfolgreich gestalten, sind die Relegation oder sogar der einzige direkte Aufstiegsplatz zur Bezirksliga in greifbarer Nähe.

Mit nur 13 Gegentoren stellt der TSV das abwehrstärkste Team der Liga. Ob das so bleibt, ist aber fraglich. Bereits jetzt kündigt sich ein personeller Umbruch an: Einige Spieler können sich mit Beginn der Rückrunde nicht mehr in dem Maße einbringen, wie sie es einst taten - sei es durch Verletzung, Umzug oder berufliche Verpflichtungen. "Wir mussten personell immer kämpfen, haben es aber irgendwie hinbekommen. Während andere Vereine aufrüsten, brechen bei uns leider immer wieder Spieler weg", erklärt Martin.

Dies ist sicherlich auch ein Grund, weswegen er sich zur kommenden Saison nach einer neuen Aufgabe umsieht, gerne wieder im hiesigen Spielkreis. "Ich bin ein leidenschaftlicher Trainer, der etwas erreichen will. Was ich in der kommenden Saison machen werde, weiß ich jedoch noch nicht. Das lasse ich auf mich zukommen."


TSV spielt noch um Platz 2

Abteilungsleiter Uwe Schirner hätte zwar gerne mit dem 47-Jährigen verlängert, erwartet aber, dass die Zusammenarbeit bis Saisonende so gut weitergeht wie bisher. "Wir waren und sind mit Christians Arbeit hochzufrieden", sagt Schirner, der als Nachfolger auch einen Spielertrainer nicht ausschließt. Obwohl sein Team drei Nachholspiele hat, hält der Abteilungsleiter die Meisterschaft für entschieden. "Wenn Maigisch nicht total einbricht, dann spielen wir um Platz 2 oder 3", erklärt der 37-Jährige.