Auch in Bayern dürfen ab 15. August Lkw an Wochenenden auf die Straßen. Die Lockerung des Fahrverbots stößt bei Spediteuren im Landkreis Forchheim auf große Kritik. Das sind ihre Gegenargumente.
Jetzt also auch Bayern: Nachdem Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz sowie das Saarland das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw aufgehoben haben, will auch der Freistaat nachziehen. Ebenso haben Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern Lockerungen angekündigt. Das Innenministerium teilt mit, dass Lastwagen in Bayern bereits ab dem Feiertag Maria Himmelfahrt, 15. August, fahren dürfen.
Was bedeutet das für die Logistikunternehmen im Landkreis Forchheim? Bei den regionalen Speditionen kommt die neue Regelung nicht gut an. Die Unternehmen Pohl in Forchheim und Ritter in Eggolsheim kritisieren die Lockerungen scharf. Erstens bräuchten sie zusätzliche Fahrer, die es schlicht nicht gibt, zweitens würden sich die Ruhezeiten der Fahrer lediglich vom Wochenende auf andere Tage verlagern. Die Spediteure sagen: Das alles ist nicht durchdacht - jetzt weiterlesen auf fraenkischer-tag.de (PLUS).
Unser Problem ist das wir politische Legastheniker in den Führungspositionen sitzen haben.
Man versucht sich handlungsfähig zu geben ohne wirklich Optionen zu haben.
Die Spediteure werden das schon richtig einschätzen. Neben Fahrern mangelt es wahrscheinlich auch an geeignete Fahrzeugen, denn die Binnenschifffahrt ist auf Massengüter spezialisiert die man nicht eben auf dem Planenauflieger oder der Wechselbrücke verstauen kann. Wenn man sich dann noch vor Augen führt, dass ein Schiff die Kapazität von rund 140 LKWs hat ...
Bei der Bahn wird es mit Kapazitäten nicht wesentlich anders aussehen, weder beim Netz, noch beim Personal oder den Fahrzeugen.
Man darf auch gespannt sein, wie die Binnenschifffahrt mit ihren zahlreichen Einzelunternehmen solch eine Krise wirtschaftlich übersteht.
Was uns aber noch mehr Sorgen machen sollte, sind die diesjährigen Ausfälle in der Landwirtschaft, europaweit. Da ist es medial noch erschreckend still. Das werden wir in ein paar Monaten aber alle an den Verbraucherpreisen spüren.
Na ja, ist halt Sommer, da war es ja schon immer warm und weil jetzt so ein Sommer ist, ändert man nicht die Politik.
klar "ist das alles nicht durchdacht", so eine Idee kann ja nur von fachfremden PolitikerInnen kommen 😉