Forchheimer Landrat ist Pate für die Tomate "Romeo"
Autor: Sonja Schrüfer
Hausen, Freitag, 27. April 2018
Die bayerischen Gärtner haben die Patenschaft für das "Gemüse des Jahres", eine Cocktailtomate, vergeben. Pate für die Tomate ist der Forchheimer Landrat.
Es gibt Taufpatenschaften, Firmpatenschaften, Patenschaften für Veranstaltungen und viele mehr. Eine ganz besondere Patenschaft durfte der Forchheimer Landrat Hermann Ulm (CSU) übernehmen: Er wurde Pate für eine Tomate, und zwar für eine Cocktailtomate. Natürlich nicht für eine x-beliebige Sorte - es gibt deren circa 35.000 weltweit -, sondern für die Favoritentomate der bayerischen Gärtner, die das Sortiment getestet, diese als schmackhafteste ausgewählt und der kleinen Siegertomate - eigentlich ja weiblichen Geschlechts - den feurigen Namen "Romeo" verpasst haben.
So durfte Georg Wagner, Besitzer der seit 1907 als Familienbetrieb geführten Gärtnerei in Hausen, eine illustre Gesellschaft begrüßen, die sich zur Tomatentaufe eingefunden hatte. Neben dem Tomatenpaten Landrat Hermann Ulm fanden sich der Präsident des Bayerischen Gärtnereiverbandes, Roland Albert, Hausens Bürgermeister Gerd Zimmer (SPD), der Bürgermeister Edgar Büttner (SPD) aus der Nachbargemeinde Heroldsbach sowie Vertreter von Rundfunk, TV und weitere Prominenz aus Politik und Gartenverbänden zur Weihe des gesunden und wohlschmeckenden Strauchfrüchtchens ein.
Der Hausener Gärtnerei wurde größtes Lob für ihren gärtnerischen Einsatz ausgesprochen, könne doch der Verbraucher dort mit vollem Vertrauen die unbehandelten heimischen Produkte erwerben und genießen.
Eine vielbeklatschte Einlage bot die Kindergruppe "Superstrolche". Sie und wurde dafür - nein, nicht mit Tomaten - mit einer gern genommenen Runde Speiseeis honoriert.
Landrat Ulm, der sich, soweit es die Zeit zulässt, gern mit Gartenarbeit beschäftigt und dabei möglichst den Einsatz von Spritzmitteln vermeidet, lobte den gesundheitlichen Wert der Tomate, wobei er den Geschmack der fränkischen Strauchfrucht besonders bevorzugt.