Beim Obsterlebnistag in Ebermannstadt wurden die Geheimnisse des Apfels gelüftet und seine Vielseitigkeit präsentiert.
Beim Obsterlebnistag drehte sich in auf dem Ebermannstadter Marktplatz alles um das Thema Gesundheit und die leckeren heimischen Früchte, die im Supermarkt mittlerweile schwer zu finden sind. Es ging um die zahlreichen Apfelsorten, die wegen des regnerischen und kühlen Wetters beim Publikum aber nur auf begrenztes Interesse stießen.
"In den Supermärkten werden ja nur ungefähr fünf bis sieben verschiedene Sorten Äpfel angeboten. Wenn man Glück hat", erklärt Günter Grimm, Rentner und Hobby-Pomologe. Sein Kollege Harald Helmreich erklärt weiter: "Alleine Apfelsorten gibt es ja ungefähr 2000. Und nur rund 700 davon sind aktuell bekannt." So eine Vielfalt könne dem Besucher nur die Natur und nicht der Supermarkt bieten.
Der besondere Service der beiden: Sollten Besucher des Obsttags in Ihrem Garten noch einen Apfelbaum aus Urgroßvaters Zeiten haben oder einfach nicht wissen, um welche Apfelsorte es sich handelt, würden die Apfelexperten das ergründen. Hatte man noch keinen Baum, konnte man auf dem Marktplatz fündig werden. Dort stand Gärtnerin Theresia Fröhme von der Baumschule Schmidtlein mit Rat und Tat zur Seite, für den Fall, dass sich Besucher Obstbäume oder andere Gewächse zulegen wollten. Auch in beratender Funktion, wie man Bäume zu pflegen sind, half sie den Besuchern.
Daneben waren auch der Imkerverein und Christoph Vogel als Ansprechpartner vom Landratsamt Forchheim auf dem Marktplatz vertreten. Klaus Neuner, als Vorsitzender der Gemeinschaft der Gartenfreunde Ebermannstadt, stand am Obst-Erlebnistag ebenfalls als Ansprechpartner bereit. Besucher konnten sich mit garantiert heimisch erzeugtem Honig, allerlei Obstsorten, Aufstrichen und Dips sowie mit leckeren Obstbränden eindecken.
Neu dabei war dieses Jahr die Confiserie Pieger. Konditormeisterin Angelika Pieger präsentierte ihre mit Obstbrand gefüllten Pralinen. Made in Schlaifhausen.