Familie findet in Rudolstadt offenbar Reste einer Weltkriegsbombe
Autor: Redaktion
Rudolstadt, Donnerstag, 02. Juli 2015
Einen gefährlichen Fund machte am Mittwochabend eine Familie in Südthüringen: Aus dem Flussbett der Saale holte der Vater einen seltsamen Klumpen, der schnell zu dampfen begann - wahrscheinlich Reste einer Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
An der Saale wollte sich die Familie am Mittwochabend gegen 19 Uhr erfrischen. Zwischen Elisabeth-Brücke und
Schiller-Brücke entdeckten sie dabei einen auffälligen Gegenstand im Flussbett: rundlich, bernsteinfarben und etwa zehn bis 20 Zentimter groß.
Als der 35-jährige Mann das Fundstück aus dem Wasser hob, fing dieses bereits nach kurzer Zeit an zu dampfen. Aus diesem Grund legte er dieses geistesgegenwärtig zurück ins Wasser und alarmierte die Behörden.
Feuerwehr und Umweltamt ließen das Fundstück, bei dem es sich offenbar um eine Phosphorverbindung handelt, durch eine Spezialfirma in einem wassergefüllten Behälter bergen.
Nach ersten Rücksprachen mit den Experten einer Munitionsbergungsfirma könnte es sich um Reste einer Brandbombe aus dem zweiten Weltkrieg handeln.
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Aus diesem Grund werden die Phosphorreste heute durch den Munitionsbergungsdienst abtransportiert und entsorgt.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor möglichen Gefahren, die von Munitionsfundstücken ausgehen können. Belassen Sie verdächtige Gegenstände, bei denen es sich um Munition oder Munitionsreste handeln könnte an Ort und Stelle und informieren sie umgehend Ordnungsamt oder Polizei!